Nach Champions-League-Aus

BVB erwartet zweistelliges Millionen-Minus


26.02.2026 – 10:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Die BVB-Profis Maximilian Beier und Julian Brandt waren nach dem Champions-League-Aus in Bergamo gefrustet (Quelle: IMAGO/Bahho Kara/imago)

Unerwartet scheidet Borussia Dortmund in den Champions-League-Playoffs gegen Bergamo aus. Das hat nicht nur sportliche Konsequenzen.

Borussia Dortmund erwartet einen zweistelligen Millionen-Verlust für das Geschäftsjahr 2025/26. Das gab der Bundesligist nach dem Champions-League-Aus gegen Bergamo bekannt. Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel setzte es Mittwoch überraschend eine 1:4-Pleite in Bergamo, mit der das Aus in der Königsklasse besiegelt wurde.

In der Mitteilung des BVB heißt es, dass Borussia Dortmund seine „veröffentlichte Ergebnisprognose“ nach „dem Ausscheiden aus den Play-Offs der Uefa Champions League“ ändere. Demnach komme der BVB nun auf einen Fehlbetrag zwischen zwölf und 22 Millionen Euro.

Zuvor hatte der Vorstand noch eine Spanne zwischen einem Gewinn von fünf Millionen Euro und minus fünf Millionen Euro für möglich gehalten.

Die Dortmunder um Sportdirektor Sebastian Kehl hatten das Achtelfinale der Königsklasse fest eingeplant. Dafür hätte es eine Prämie von elf Millionen Euro gegeben. Dieser Betrag fehlt dem Verein nun. „Ich habe mich ehrlich gesagt mit dem Szenario vor dem Spiel nicht beschäftigt. Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant“, gab Kehl zu: „Wir werden unseren Weg weitergehen und daraus unsere Schlüsse ziehen.“

Jedoch nicht nur die Prognosen der Dortmunder wurden an das Ausscheiden angepasst, auch der Kurs am Aktienmarkt reagierte auf die Pleite der Mannschaft von Trainer Niko Kovač. Am Donnerstagvormittag sank der Aktienwert um 4,5 Prozent auf lediglich 3,17 Euro pro Aktie.

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