Champions-League-Playoffs

Guirassy trifft und legt auf: BVB öffnet Tür zum Achtelfinale


Aktualisiert am 17.02.2026 – 23:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Protagonisten des BVB-Treffers zum 2:0: Vorlagengeber Serhou Guirassy, Torschütze Maximilian Beier und Felix Nmecha (v.l.), der den öffnenden Pass auf Guirassy spielte. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Gegen weitesgehend harmlose Italiener feiert Dortmund einen verdienten Erfolg. Julian Ryerson glänzt erneut als Vorlagengeber.

Borussia Dortmund hat sich in den Champions-League-Playoffs eine hervorragende Ausgangsposition für das Erreichen des Achtelfinals erspielt. Im Hinspiel der Ausscheidungsrunde besiegte der BVB Serie-A-Klub Atalanta Bergamo mit 2:0 (2:0).

Wegen des Verkehrschaos rund um Dortmund – in der Westfalenhalle in unmittelbarer Nähe des Stadions fand parallel ein Konzert von Herbert Grönemeyer statt – war der Mannschaftsbus des BVB erst um 20.20 Uhr angekommen. Das Spiel beginn daher eine Viertelstunde später als geplant um 21.15 Uhr, es bot bei eisigen Temperaturen aber direkt einen entschlossenen BVB.

Die frühe Führung für die Borussen besorgte Torjäger Serhou Guirassy schon nach 124 Sekunden. Er köpfte eine Maß-Flanke von Julian Ryerson aus rund fünf Metern in die Maschen (3.). Auf ähnliche Weise hatte Ryerson bereits am Freitag beim 4:0 gegen Mainz alle vier BVB-Treffer vorbereitet.

Der Treffer gab dem BVB Sicherheit, die sehr zögerlichen Gäste machten es der Dortmunder Defensive aber auch sehr leicht. In dieser fehlten Nico Schlotterbeck, Niklas Süle, Emre Can und Filippo Mane – so musste der erst 18 Jahre alte Reggiani in der Dreierkette mit Waldemar Anton und Ramy Bensebaini ran. Der Italiener sah bereits in der 18. Minute bei seinem ersten Foul Gelb.

Beim 2:0 wurde der Torschütze zum Vorbereiter. Nach einem schönen Steilpass von Felix Nmecha in den Lauf von Guirassy war Nationalspieler Maximilian Beier in der Mitte zur Stelle, der die flache Hereingabe Guirassys aus kurzer Distanz über die Linie drückte (42.).

Dortmund konnte es sich nun leisten, etwas Kräfte zu schonen und nicht mit letzter Entschlossenheit aufs 3:0 zu drängen. Angesichts der immens wichtigen Aufgaben in den kommenden Tagen mit dem Duell bei RB Leipzig, dem Rückspiel in Bergamo und der ultimativen Titelprüfung gegen Bayern München am 28. Februar war dies besonders wertvoll. Die Kontrolle über das einseitige Spiel hatte der BVB auch so.

Das Rückspiel findet kommende Woche Mittwoch (18.45 Uhr) in Bergamo statt. Bei einem Weiterkommen trifft der BVB im Achtelfinale auf Englands Tabellenführer FC Arsenal oder den FC Bayern München.

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