Ende der Riester-Rente

Bundestag beschließt Reform der privaten Altersvorsorge

Aktualisiert am 27.03.2026 – 10:29 UhrLesedauer: 1 Min.

Längst ist klar, dass die Riester-Rente zu wenig Rendite bringt. Jetzt gibt es eine Alternative.

Der Bundestag hat am Freitag eine grundlegende Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beschlossen. Das neue Modell soll die 2002 eingeführte Riester-Rente ablösen und einfacher, kostengünstiger und renditestärker sein. Die neuen Regeln sollen vom 1. Januar 2027 an gelten. Die Regierungsfraktionen von Union und SPD hatten sich zuvor auf wesentliche Änderungen am ursprünglichen Gesetzentwurf geeinigt und damit den Weg für die Verabschiedung freigemacht.

Neben einer Altersvorsorge, bei der 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert auch ausgezahlt werden, soll es künftig auch eine Variante mit 80-prozentiger Garantie und ein Altersvorsorgedepot ohne Garantien geben, das höhere Renditen am Kapitalmarkt ermöglicht. Geplant ist auch ein von einem öffentlichen Träger angebotenes Standarddepot.

Im Video | Geld im Alter reicht nicht aus: „Wir gehen beide noch arbeiten“

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Quelle: t-online

Anders als bisher sollen künftig auch Selbstständige von der staatlichen Förderung profitieren. Bei einem Sparbetrag bis zu 360 Euro im Jahr gibt der Staat pro eingezahltem Euro 50 Cent dazu. Für Sparbeträge von 360 bis 1.800 Euro wird jeder privat eingezahlte Euro staatlich um 25 Cent aufgestockt. Damit ist eine maximale Grundzulage von 540 Euro jährlich möglich. Dazu kommt für Familien ein Kinderzuschlag: Ab einem monatlichen Sparbeitrag von 25 Euro kann man den vollen Kinderzuschlag von 300 Euro pro Kind und Jahr erhalten.

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