Zu betrunken für Ausnüchterungszelle
Polizei muss Mann zur Wache tragen
23.02.2026 – 03:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Fahrgast wird am Bahnhof Harburg aus dem Zug geholt. Er ist kaum ansprechbar. Die Bundespolizei warnt vor den gefährlichen Folgen solcher Zustände.
Mit einem Alkoholwert von 3,43 Promille hat ein 46-jähriger Mann am Bahnhof Harburg für einen außergewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Das Zugpersonal eines Metronom-Zuges holte den völlig betrunkenen Fahrgast am 21. Februar 2026 gegen 23.45 Uhr aus dem Zug und ließ ihn nicht weiterfahren.
Eine Streife der Bundespolizei führte den Mann gestützt aus dem Zug. Der Mann „war völlig desorientiert, war kaum noch ansprechbar und nicht mehr alleine wegefähig“, teilte die Bundespolizeiinspektion Hamburg mit.
Die Beamten mussten den 46-Jährigen auf dem Weg zum Bundespolizeirevier teilweise tragen. Nach der Identitätsprüfung zeigte ein Atemalkoholtest den hohen Wert von 3,43 Promille. Ein Arzt stellte fest, dass der Mann für eine Zelle zu betrunken war. Er wurde mit einem Rettungswagen zur Ausnüchterung ins Krankenhaus gebracht.
Die Bundespolizei warnt in ihrer Pressemitteilung: „Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall war der Mann bereits völlig desorientiert und nicht mehr wegefähig; eine sehr gefährliche Situation für den 46-Jährigen.“
