Bewegende Szenen in München
Vor letztem Spiel: Schiedsrichter weint im Live-TV
16.05.2026 – 16:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Deniz Aytekin beendet seine große Laufbahn. Vor dem Spiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln wird der Unparteiische emotional.
Nach 18 Jahren Bundesliga macht Deniz Aytekin Schluss. Der langjährige Bundesliga- und Fifa-Schiedsrichter hatte bereits vor Monaten angekündigt, nach der laufenden Saison 2025/26 seine Karriere zu beenden. Vor seinem letzten Spiel wurde Aytekin nun aber doch noch von seinen Gefühlen überwältigt. Es kam vor der Partie zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Köln zu bewegenden Szenen im Live-TV.
„Ja, es ist echt schwer“, antwortete ein sichtlich bewegter Aytekin auf die Frage von Sky-Moderator Sebastian Hellmann, ob er schon Tränen verdrückt habe. „Hätte ich nicht gedacht, aber es ist echt schwer. Nicht einfach“, fügte Aytekin an und schüttelte mit dem Kopf, atmete durch.
„Wir verlieren einen der besten deutschen Schiedsrichter“
Was ihm gerade durch den Kopf gehe? „Es ist schwer, aber vielmehr wegen der Familie, es ist echt schwer“, rang Aytekin nach Worten und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. Mit einem „Sorry“ entschuldigte sich der 47-Jährige, Hellmann gab ihm daraufhin eine Pause. Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, der ebenfalls in der Gesprächsrunde mit Hellmann und Sky-Experte Lothar Matthäus stand, sprang ein: „Wir verlieren auf jeden Fall auf dem Platz einen der besten deutschen Schiedsrichter.“ Aytekin reagierte: „Danke“, musste dabei wieder schwer durchatmen.
Auch Matthäus richtete warme Worte an den Unparteiischen: „Ich wünsche Dir alles Gute nicht nur für das heutige Spiel, sondern auch für alles, was danach kommt.“
Wie er mit der emotionalen Situation direkt vor Anpfiff umgehe? „Ich habe noch ein paar Minuten, und das kriege ich hin.“ Zum Abschied überreichte Dreesen dann noch einen Blumenstrauß und eine kleine Statue. „Der FC Bayern sagt danke für unglaublich viele, immer richtig gepfiffene Spiele.“








