Gunz sieht den derzeit laufenden Rettungsversuch vor Poel wieder bei Stunde null. „Gestern hätten wir die richtige Wasserhöhe noch gehabt“, sagte er. „Heute haben wir plötzlich 70 Zentimeter mehr.“ Das sei eine ganz andere Situation. Der Wal registriere vollumfänglich, dass er völlig frei sei. Daher sei die Frage, „ob sich dieser Wal noch geleiten lässt“. Das lang erdachte Konzept sei so nicht durchzusetzen. „Jetzt sind wir quasi irgendwo Stunde null.“ Gunz beklagte zugleich Verzögerungen durch Bürokratie, „die uns eineinhalb bis zwei Tage zurückgeworfen haben“. „Jetzt brauchen wir ein Wunder“, sagte Gunz.
Im Video | Darum hat „Timmy“ sich verirrt
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16.15 Uhr: Bei beiden Pressekonferenzen wurde erklärt, dass sich Veränderungen des Wetters bei der Insel Poel auf die Rettung des Buckelwals auswirken könnten. Wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) erklärte, ist in den kommenden Tagen mit Windstärken von 5 bis 7 zu rechnen. Zum einen könnte deswegen der Wasserspiegel steigen – was Timmy zum selbstständigen Losschwimmen motivieren könnte. Zum anderen könnte der Wellengang aber auch die Rettung erschweren und den Zeitplan durcheinanderbringen.
16.09 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) äußert sich bei einer Pressekonferenz ebenfalls zur Lage des gestrandeten Buckelwals und der Rettungsaktion. Auch wenn er an dem Gutachten festhalte, dass es dem Tier nicht gut gehe, seien die Tierärzte des Umweltministeriums der Meinung, dass der Zustand des Tieres sich nicht enorm verschlechtert habe.











