Dramatische Odyssee geht weiter
Ostsee-Wal sitzt schon wieder fest
Aktualisiert am 28.03.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die dramatische Reise des Buckelwals, der seit Wochen in der Ostsee herumirrt, geht weiter.
Der Ostsee-Wal sitzt schon wieder auf einer Sandbank in der Wismarer Bucht fest. Das bestätigte eine Greenpeace-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Ein erstes Foto zeigt, wie der Rücken des Buckelwals aus dem Wasser der Ostsee herausragt.
„Der Wal hat seit längerer Zeit seine Position im flachen Wasser der Wismarbucht nicht verändert“, erklärte ein Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern laut der Nachrichtenagentur AFP. Wissenschaftler näherten sich dem Tier in einem Schlauchboot, um seine Lage zu prüfen.
Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich der Buckelwal in der Nacht auf Freitag zunächst selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. Doch die Reise aus der Ostsee aufs offene Meer ist lang: Dorthin muss der Wal mehr als 1.000 Kilometer zurücklegen.
Der Wal muss den Weg zwischen den dänischen Inseln entweder durch den Kleinen oder den Großen Belt finden oder zwischen Seeland und dem schwedischen Festland durch den Öresund schwimmen, um die Ostsee zu verlassen. Nun ist er aber wieder auf einer Sandbank gestrandet.
Der Buckelwal ist dabei tiefer in die Wismarer Bucht hineingeschwommen. Die Sandbank, auf der der Wal jetzt festsitzt, liegt etwa einen Kilometer vor der Seebrücke Bad Wendorf entfernt. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Oberfeuer Walfisch.










