Schädelbruch rettete ihn
Ex-St. Pauli-Profi Burgstaller: Strafe für Angreifer steht fest
03.12.2025 – 12:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Vor rund einem Jahr wurde der frühere St. Pauli-Stürmer Guido Burgstaller brutal in Wien attackiert. Nun steht die Strafe für den Angreifer fest.
Guido Burgstaller erhält nach einem brutalen Angriff 55.800 Euro Schadenersatz. Österreichische Medien berichteten am Dienstag über die Einigung zwischen dem Ex-Bundesliga-Stürmer und seinem Angreifer.
Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen vermittelte den bedingten Vergleich zwischen beiden Parteien. Burgstaller forderte ursprünglich 73.606 Euro. Die Vereinbarung kann noch bis zum 10. Dezember widerrufen werden.
Bei Bestand des Vergleichs zahlt der Täter 50.000 Euro innerhalb von zwei Wochen an den 36-Jährigen. Weitere 5.800 Euro folgen später. Der Angreifer erhielt bereits im März 16 Monate bedingte Haft und musste 4.200 Euro Schmerzensgeld zahlen. Der Vorfall ereignete sich vor etwa einem Jahr in der Wiener Innenstadt.
Burgstaller hatte im Mai der „Sport Bild“ erklärt, dass er großes Glück gehabt habe, dass sein Schädel gebrochen war. Dies habe ihn gerettet. „Das Gehirn schwillt nach so einem Aufprall stark an und benötigt mehr Platz“, erklärte er, „durch den Riss in der Schädeldecke war das gegeben. Andernfalls hätten die Ärzte meinen Kopf aufbohren müssen, um den Druck abzusenken.“
Der Österreicher spielte in Deutschland für Nürnberg, Schalke 04 und St. Pauli. Nach seinem Comeback für Rapid Wien in der Europa League im April beendete der 26-malige Nationalspieler im Sommer seine Karriere. Inzwischen arbeitet Burgstaller als Stürmertrainer der österreichischen U19.










