„Maximal unzugänglich“
Gipfel von deutschem Berg steht in Flammen
Aktualisiert am 30.07.2026 – 15:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Landkreis Traunstein bricht auf einem Berg ein großes Feuer aus. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig – die Behörden rufen den Katastrophenfall aus.
In den Chiemgauer Alpen hat ein Wald auf einem Berggipfel Feuer gefangen. Der Brand an der Hochwand nahe der Lackenbergwand bei Unterwössen im Landkreis Traunstein sei „nicht außer Kontrolle, aber auch nicht gelöscht“, sagte ein Feuerwehrsprecher t-online. Der Brand war am Mittwochabend ausgebrochen und hatte sich im Verlauf der Nacht talwärts ausgebreitet.
Der Feuerwehrsprecher erklärte weiter, einige potenziell bedrohte Häuser in den Ortschaften würden vorsorglich per Riegelstellung geschützt, also dauerhaft mit Wasser kalt gehalten. Evakuierungen der Orte seien nicht geplant, sagte er.
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Auf einer Pressekonferenz teilte Landrat Andreas Danzer (Freie Wähler) mit, den Katastrophenfall ausgerufen zu haben. „Wir haben uns entschieden, dass wir gleich voll durchstarten“, sagte er. Man brauche einen schnellen Zugriff und „schlagkräftige Hilfe“ bei der Brandbekämpfung.

Das Ausmaß des Brandes ist für die Feuerwehr nur schwer einsehbar, wie der Sprecher betonte. Der Bereich sei „maximal unzugänglich“. Vier Löschhubschrauber seien im Einsatz, am Boden würden Forstarbeiter Schneisen in den Wald schlagen, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hunderte Kräfte seien im Einsatz. Zur Brandursache lägen keine Erkenntnisse vor.
Brand in den Alpen: Bevölkerung wird gewarnt
Die Bevölkerung im gesamten Landkreis Traunstein wurde per Nina-App vor möglicher Rauchentwicklung gewarnt. Die Bundesstraße 305 wurde in beiden Richtungen abgeriegelt.
Der Einsatz erinnert an einen Brand am nicht weit entfernten Saurüsselkopf nahe Ruhpolding im Mai. Damals hatte sich das Feuer stark ausgebreitet und war extrem schwer zu löschen gewesen. Erst nach einem Monat konnte der Einsatz endgültig für beendet erklärt werden.










