ADAC enthüllt Kostenfallen

Diese zehn Autos sind ihr Geld nicht wert


Aktualisiert am 18.06.2026 – 08:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Teurer Letztplatzierter: Der Audi Q8 bietet laut ADAC das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis im Testfeld.

Neuwagen kosten immer mehr, doch ihr Wert verfällt rasant. Der ADAC hat zehn Autos gnadenlos als teure Fehlkäufe entlarvt. Ein günstiger Kleinwagen hingegen schlägt alle Rivalen.

Ein hoher Preis garantiert keinen hohen Gegenwert. In seinem aktuellen Preis-Leistungs-Check entlarvt der ADAC eine Schieflage: Die Technik mag überzeugen. Doch Betriebskosten und Wertverlust halten nicht immer, was der Kaufpreis verspricht. Zehn teure Fehlkäufe – und zehn Modelle, die sich lohnen.

  • Neue Sprit-Pläne aus Brüssel: Der Verbrenner ist Geschichte

Überteuertes Schlusslicht: Audi Q8

Kostspieliges Schlusslicht: Hohe Unterhaltskosten und eine knappe Garantie von nur zwei Jahren bescheren dem Audi Q8 den letzten Platz im Ranking. (Quelle: PICTURESERVICE GMBH)

Der Audi Q8 55 TFSI e quattro belegt den letzten Platz unter 100 Autos, die der ADAC getestet hat. Wer diesen SUV bestellt, zahlt mindestens 94.700 Euro. Für Extras wie eine Lenkradheizung oder einen Abstandsregler verlangt Audi jedoch hohe Aufschläge. So kostete der ADAC-Testwagen am Ende 123.785 Euro.

  • Immer begehrter: Dieses Billigauto wird zur Wertanlage

Besonders teuer wird es aber nach dem Kauf: Der enorme Wertverlust und die hohen Versicherungsklassen belasten das Budget. Zudem gewährt Audi lediglich zwei Jahre Garantie. Für ein Auto dieser Preisklasse ist das ein karges Angebot.

Viel zu teuer: Die Preis-Leistungs-Verlierer 2025

Die Kosten-Note blickt weiter als nur auf das Preisschild. Sie berechnet fünf Jahre Autoleben: von Steuern und Versicherungen bis zum Wertverlust. Das Mittel aus Technik- und Kosten-Note ergibt schließlich das Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis – ein verlässlicher Kompass für den Autokauf.

Modell Testnote Autokosten Preis-Leistung
Volvo XC60 Plug-in Hybrid T6 Ultra Dark AWD Geartronic 2,3 4,4 3,3
Mercedes CLE 220 d Cabriolet AMG Line Premium Plus 9G-TRONIC 1,9 5,1 3,5
Mercedes CLE 300 Coupé AMG Line Premium 4MATIC 9G-TRONIC 2 5,1 3,5
Mercedes EQS 450+ AMG Line 1,6 5,5 3,5
Mercedes GLC 300 de AMG Line Premium 4MATIC 9G-TRONIC 2 5,1 3,5
Volvo EX90 Single Motor Plus (6/7-Sitzer) 1,8 5,4 3,6
Volvo XC90 Plug-in Hybrid T8 Ultra Bright AWD Geartronic 2,2 5,3 3,7
Audi Q7 50 TDI quattro tiptronic (5-Sitzer) 2 5,5 3,8
BMW M3 Competition Touring M xDrive Steptronic 2,1 5,5 3,8
Audi Q8 55 TFSI e quattro tiptronic 2,3 5,5 3,9

Viel Preis, wenig Leistung: BMW M3

Teure Extrawünsche: Beim BMW M3 Touring treiben Sonderausstattungen wie eine 10.000 Euro teure Bremsanlage den Kaufpreis massiv in die Höhe. (Quelle: Enes Kucevic, Enes Kucevic Photography)

Der BMW M3 Competition Touring schneidet kaum besser ab. Er startet bei 107.200 Euro. Selbst Funktionen wie ein Fernlichtassistent kosten extra. Mit ein paar weiteren Extras wie Carbon-Bremsen für fast 10.000 Euro kletterte der Preis des ADAC-Testwagens auf 138.160 Euro.

Share.
Exit mobile version