Zukunft von Kwasniok

FC-Boss stellt klar: „Nicht, wie wir uns das vorstellen“


01.03.2026 – 20:07 UhrLesedauer: 2 Min.

FC-Trainer Lukas Kwasniok im Interview (Symbolfoto): Kann er seinen Platz auf der Trainerbank behaupten? (Quelle: Marius Becker/dpa)

Nur zwei Siege aus 15 Spielen: Kann Lukas Kwasniok FC-Trainer bleiben? Jetzt bezieht ein Vorstandsmitglied Stellung.

Nach dem 0:2 in Augsburg wächst der Druck auf den 1. FC Köln – und auf Trainer Lukas Kwasniok. Doch der Klub hält vorerst an seinem Coach fest. Vize-Vorstandschef Ulf Sobek (53), zuständig für den sportlichen Bereich, hat sich gegenüber der „Bild“-Zeitung und dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Sonntag hinter Kwasniok gestellt.

„Lukas Kwasniok kennt Drucksituationen und hat in seiner Laufbahn mehrfach bewiesen, dass er Mannschaften stabilisieren und entwickeln kann“, sagte Sobek den Zeitungen. Sobek erlebe täglich, „mit welcher Intensität und Klarheit er (gemeint ist Kwasniok, Anm. d. Red.) mit seinem Trainerteam arbeitet.“

Die nackten Zahlen sind allerdings alarmierend: Nur zwei Siege aus den vergangenen 15 Spielen, 24 Punkte nach 24 Spieltagen – der Vorsprung des Aufsteigers auf die Abstiegsplätze schmilzt derzeit immer weiter. Sobek räumte nun gegenüber der Zeitung ein, dass „die aktuelle Punktausbeute keinen guten Trend“ aufzeige, betont aber gleichzeitig, man analysiere „sehr klar und intern sehr kritisch, ohne in Hektik zu verfallen.“

Er räumte zugleich ein: „Natürlich sind die Zahlen nicht so, wie wir uns das vorstellen.“ Als Hauptproblem benennt der FC-Vize fehlende Konsequenz und Effizienz in Angriff und Verteidigung: „Wir investieren viel, belohnen uns aber zu selten.“ Konkret arbeite man mit dem Team an der „Klarheit der Entscheidungen in den entscheidenden Momenten.“

Die Frage, ob man im Geißbockheim mittlerweile Abstiegsangst habe, beantwortet Sobek diplomatisch: „Wir haben großen Respekt vor der Situation, aber wir sind überzeugt von der Qualität unseres Kaders.“

Den nächsten Stresstest gibt es bereits am Wochenende: Im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (aktuell auf Platz 2) soll „mit maximaler Überzeugung“ gepunktet werden. Mittelfeldspieler Tom Krauß brachte am Wochenende die Lage nüchtern auf den Punkt: „Die da unten schlafen nicht, die da unten punkten. Wir müssen nächste Woche auf jeden Fall liefern.“

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