Zusammen 42 Scorerpunkte
Bleibt Alemannias Traumduo? Berater äußern sich
Aktualisiert am 22.02.2026 – 16:22 UhrLesedauer: 3 Min.
Lars Gindorf und Mika Schroers sind zwei der wenigen Lichtblicke in einer bislang enttäuschenden Aachener Drittliga-Saison. Beide sind nur ausgeliehen – kann der Verein sie halten?
Der Begriff „Lebensversicherung“ steht bei Alemannia Aachen sinnbildlich für Lars Gindorf und Mika Schroers: Zusammen haben die beiden Offensiv-Akteure nach 25 Ligaspielen 27 der 42 Aachener Tore erzielt – Schröers steht bei zehn Treffern, Gindorf führt mit 17 Toren sogar die Torschützenliste der 3. Liga an. Zudem gaben sie jeweils acht bzw. sieben Vorlagen, was 42 Scorerpunkte ergibt – ein starker Wert.
Ein Makel für Fans der Alemannia: Beide sind nur ausgeliehen. Gindorf kam vor der Saison von Hannover 96, Schroers von Arminia Bielefeld. Sollten beide nach der Saison wieder gehen, wäre das eine enorme Schwächung für Alemannias Offensive. Wie wahrscheinlich ist es also, dass beide oder zumindest einer bleibt?
Bei Schroers hat Aachen theoretisch das Heft in der Hand. Der Verein besitzt für den 24-Jährigen eine Kaufoption. Einzig der Preis könnte ein Problem darstellen: Laut dem Portal „Transfermarkt.de“ hat er einen Marktwert von 300.000 Euro – fraglich, ob Aachen diese Summe aufbringen kann. Für teure Transfers ist der Verein nicht bekannt, das hat auch der Aufstieg in die 3. Liga nicht geändert. Fast alle der jüngsten Neuzugänge kamen auf Leihbasis, ablösefrei oder waren vereinslos.
Schroers Management gab zu seiner Zukunft bisher noch keine genaue Auskunft. „Mika Schroers besitzt in Bielefeld noch einen gültigen Vertrag bis zum Sommer 2027 – konzentriert sich aktuell jedoch ausschließlich auf das Ziel Klassenerhalt mit Alemannia Aachen und möchte seine Leistungen weiterhin Woche für Woche bestätigen“, teilte das Management dem Portal „Reviersport“ mit.
