Sommer in Aachen
Bei Italien-Sehnsucht: Blankenheim ist die „Toskana der Eifel“
Aktualisiert am 29.05.2026 – 04:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Sanfte Hügel, Wacholderhänge und weite Blicke: Diese Rundtour nahe Blankenheim weckt Italien-Gefühle. Der Wanderweg ist von Aachen gut erreichbar.
Wer im Sommer von Aachen aus einen Tagesausflug unternehmen möchte, sollte die 15,8 Kilometer lange Rundwanderung durch die sogenannte „Toskana der Eifel“ in Betracht ziehen. Die Tour beginnt in der Nähe von Blankenheim am Parkplatz „An der Tränkgasse“ im Ortsteil Ripsdorf.
Die Wanderroute beginnt in der Tränkgasse und führt weiter über die Schulstraße aus dem Ort heraus. Nach etwa 600 Metern geht es rechts ab in Richtung Südwesten. Rund zwei Kilometer weiter treffen Wanderer auf den Eifelsteig, dem sie nach einem erneuten Rechtsabbiegen folgen. Nach einem weiteren Anstieg von circa zwei Kilometern erreichen sie den Kalvarienberg, der von Kruzifixen und verwitterten Grabsteinen geprägt wird.
Die Landschaft entlang der Strecke ist geprägt von kargen, trockenen Hängen, auf denen Wacholderbüsche wachsen. Optisch erinnern sie an die Zypressen der italienischen Toskana. Weite Ausblicke über sanfte Hügel verstärken diesen Eindruck noch zusätzlich.
Der Rückweg verläuft vom Kalvarienberg nach Norden um Alendorf. Nach etwa 1,5 Kilometern verlassen Wanderer den Eifelsteig nach links und passieren den Eierberg. Es folgt eine rund 3,5 Kilometer lange Passage entlang der Beschilderung, bevor der Weg scharf links in ein Waldstück führt. Nach zwei Kilometern geht es wieder rechts auf den Eifelsteig. Diesen verlassen Wanderer nach 400 Metern erneut nach links. Nach weiteren 1,5 Kilometern endet die Tour wieder am Parkplatz.
Für die Strecke sollten Wanderer laut Angaben der Planer rund 4,5 Stunden einplanen. Insgesamt sind 328 Höhenmeter zu bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad gilt als mittel.
Entlang der Route liegen zwei Einkehrmöglichkeiten: das Hotel und Restaurant „Breuer“ in Ripsdorf mit warmer Küche von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12 und 21 Uhr sowie das „Café Stübchen“ in Alendorf. Es hat seit dem 8. März donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
