Winterwetter im Süden
Bis zu 70 Zentimeter Neuschnee in Bayerns Alpen
Aktualisiert am 17.02.2026 – 09:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Neuschnee, Glätte und Frost – der Winter zeigt Mitte Februar noch einmal, was er kann. Für einige Regionen bedeutet das massive Mengen Neuschnee.
Das Winterwetter hat Deutschland wieder fest im Griff. Nach einer kurzen Verschnaufpause fallen in der neuen Woche in Teilen Süddeutschlands große Mengen Neuschnee. Am Alpenrand sind laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bis Mittwochmorgen teilweise bis zu 70 Zentimeter möglich. Es gelten zahlreiche amtliche Warnungen.
Besonders stark soll es den Süden Bayerns und Baden-Württembergs treffen. So müsse bis Mittwochmorgen in den Alpen oberhalb von 1.000 Metern bei Temperaturen um minus 1 Grad mit bis zu 50 Zentimetern Neuschnee gerechnet werden, so die Meteorologen. In Staulagen seien aber auch bis zu 70 Zentimeter möglich. Auf den Straßen führt das zu Glätte. Die Wetterexperten warnen deshalb vor unnötigen Fahrten mit dem Auto.
Gleiches gilt für Baden-Württemberg: Dort wird es ebenfalls wieder weiß. Allein im Schwarzwald sollen bis Dienstagabend oberhalb von 1.000 Metern zwischen 30 und 50 Zentimetern Schnee fallen. Die Temperaturen liegen zwischen 0 und 2 Grad.
In beiden Regionen werde zusätzlich mit Sturmböen gerechnet, so die Wetterexperten. Auf Schwarzwald- und Alpengipfeln seien bis zum Nachmittag Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h möglich. Der DWD hat Warnstufe Orange ausgerufen. Es bestehe Gefahr durch herabstürzende Äste, hieß es.
Der Rest von Deutschland kann sich am Dienstag ebenfalls auf Schnee freuen. Im Nordosten sollen im Laufe des Tages bei Temperaturen zwischen minus 3 und 0 Grad regional wieder einige „wenige Zentimeter“ fallen, so der DWD. Die Schneefallgrenze liegt insgesamt bei 400 bis 600 Metern. Teils könne es „kräftige“ Schneeschauer geben.
Hinzu komme im Nordosten, aber auch im Bergland und im Norden des Landes stellenweise Glätte durch gefrorene Nässe. Es bestehe Rutschgefahr, warnen die Experten. Autofahrer und Fußgänger werden deshalb insbesondere am Vormittag zur Vorsicht im Straßenverkehr aufgerufen. Es gelten in weiten Teilen des Landes Wetterwarnungen der Stufe 1.










