Über 40 Grad

Hitzewelle erfasst Spanien und Frankreich

16.06.2026 – 14:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Wetterkarte: Am Samstag erreicht die Hitzewelle über Spanien und Frankreich wohl ihren ersten Höhepunkt. (Quelle: Screenshot/meteociel.fr)

Ab der Wochenmitte strömt heiße Luft aus Nordafrika nach Südwesteuropa. In Spanien und Frankreich sind bis zum Wochenende Extremwerte möglich.

Eine Hitzewelle zieht ab Mittwoch über Spanien und Frankreich hinweg. Laut dem französischen Wetterdienst Météo-France und dem spanischen Dienst Aemet steigen die Temperaturen bis zum Wochenende in beiden Ländern auf bis zu 40 Grad – in Teilen Spaniens könnte es in der darauffolgenden Woche sogar noch heißer werden.

In Madrid werden Höchstwerte von bis zu 35 Grad erwartet, im Südwesten des Landes können die Temperaturen örtlich auf bis zu 37 Grad steigen. In den Tälern des Ebro und des Guadalquivir sind laut Aemet Werte zwischen 37 und 38 Grad möglich.

  • Hohe Temperaturen: Deutschland: Hitzewelle verspätet sich – wird aber umso heftiger
  • Hitzewelle in Deutschland: Heat Dome treibt Wetter-Temperaturen bis 40 Grad

Zum kommenden Wochenende rückt die 40-Grad-Marke in Reichweite. Besonders in der Landesmitte rund um Madrid sowie in Andalusien sind dann verbreitet sehr hohe Temperaturen zu erwarten. An den Küsten bleibt es durch den Einfluss des Meeres voraussichtlich etwas kühler, heiß wird es aber auch dort. Zu Beginn der darauffolgenden Woche sind im Süden Spaniens laut „weather.com“ örtlich sogar bis zu 42 Grad möglich.

Frankreich erwartet erste Hitzewelle des Jahres

Auch Frankreich steht eine ausgeprägte Hitzephase bevor. Die Temperaturen sollen ab Wochenmitte in nahezu allen Regionen auf 30 bis 35 Grad steigen, mit örtlichen Spitzen bis 36 Grad. Am 18. Juni sind zwischen dem Südwesten und dem Nordosten des Landes sowie im Pariser Becken 34 bis 38 Grad möglich. Die Île-de-France soll ab Donnerstag die 35-Grad-Marke überschreiten.

Am Wochenende bleibt es sehr heiß. Ein erneuter Zustrom sehr warmer Luft am Sonntag könnte die Temperaturen in weiten Teilen der Landesmitte auf bis zu 40 Grad treiben. Für Frankreich ist das die erste Hitzewelle des Jahres.

Warme Nächte und Gewittergefahr

Mit der Hitze steigt in Südwesteuropa auch das Risiko sogenannter Tropennächte mit hoher Luftfeuchtigkeit und kaum Abkühlung. Gleichzeitig begünstigt die Wetterlage Gewitter. Ab Donnerstag wird im Westen und Nordwesten Frankreichs mit einzelnen kräftigen Gewittern gerechnet. Zum Wochenende könnten sich Schauer und Gewitter zeitweise auf weitere Landesteile ausweiten.

In trockenen Regionen verschärft sich wiederum die Waldbrandgefahr. Das Waldbrandrisiko ist in Teilen Westeuropas und rund um das Mittelmeer bereits erhöht.

Share.
Exit mobile version