Die „harmonisch ausbalancierten Aromen“, und „Noten von dunkler Schokolade und aromatischer Zeder“, mit denen das Unternehmen auf seiner Webseite wirbt, klingen vielversprechend. Nur: Leider kommt rein gar nichts von ihnen an. Der kleine Schwarze schmeckt einfach nur verbrannt und bitter. Den zweiten Schluck nimmt man am besten mit folgender Technik: Augen zukneifen, schlucken, aushalten. Bei einem Espresso kann offenbar doch mehr schiefgehen als gedacht.

Vielleicht kann der Cappuccino mehr? Einen Versuch ist es wert. Doch leider kann auch Hafermilch das Geschmacksdesaster nicht retten. Dass man für 3,10 Euro und noch dazu aus piepsenden Kaffeevollautomaten, nicht unbedingt exquisite Barista-Qualität gereicht bekommt – geschenkt.

Hier allerdings bezeugt allein das Label, das auf dem Pappbecher klebt, dass es sich bei der hellbraunen, süßlichen Brühe ohne jeglichen Schaum überhaupt um einen Cappuccino handelt. Sie findet nach wenigen Schlucken ihren Weg in die Berliner Kanalisation.

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