Biathletin verpasst Olympia-Medaille
Preuß versagen kurz vor Schluss die Nerven
11.02.2026 – 16:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach drei Schießeinlagen befindet sich Franziska Preuß in Antholz auf Medaillenkurs. Dann unterlaufen dem DSV-Star zwei entscheidende Fehler.
Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß muss nach zwei späten Schießfehlern weiter auf ihre erste olympische Einzelmedaille warten. Die 31-Jährige hatte bei den Winterspielen in Antholz über 15 Kilometer lange die Chance auf Gold, belegte am Ende aber den zehnten Platz. Ihr Rückstand betrug im Ziel 2:19,9 Minuten. Beste Deutsche wurde die Thüringerin Vanessa Voigt, die wie schon vor vier Jahren in Peking den vierten Rang belegte.
Den Olympiasieg sicherte sich Julia Simon (1 Fehler) aus Frankreich vor ihrer Teamkollegin Lou Jeanmonnot (2). Bronze sicherte sich sensationell die Bulgarin Lora Hristova (0). Dahinter fehlten Voigt nach einem fehlerfreien Auftritt nur 13 Sekunden auf Bronze. In Peking waren es 2022 sogar nur 1,3 Sekunden gewesen.
Kurz vor ihrem Karriereende hatte Preuß zum Olympia-Auftakt am Sonntag mit der deutschen Mixed-Staffel Bronze gewonnen. Nach drei perfekten Schießeinlagen patzte die Bayerin ausgerechnet bei den letzten fünf Schüssen. Am Dienstag waren auch die Männer im Einzel leer ausgegangen, Philipp Nawrath war als bester Deutscher Fünfter geworden.
Das bislang letzte deutsche Edelmetall im Frauen-Einzel hatte Denise Herrmann-Wick vor vier Jahren mit Gold in Peking gewonnen. In diesem Rennen hatte Vanessa Voigt als Vierte Bronze verpasst. Auch Preuß war 2018 in Pyeongchang Vierte geworden, Bronze schnappte ihr damals in Südkorea Teamkollegin Laura Dahlmeier weg.
