„Goldmedaille meines Lebens weggeworfen“
Live im TV: Biathlet gesteht Seitensprung nach Olympia-Bronze
Aktualisiert am 10.02.2026 – 17:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Der norwegische Biathlet Sturla Holm Lägreid gewinnt Olympia-Bronze – und macht dann ein tränenreiches Geständnis.
Nach seinem Bronze-Gewinn im olympischen Biathlon-Einzelwettbewerb hat der Norweger Sturla Holm Lägreid mit einem emotionalen TV-Geständnis großes Aufsehen erregt. Der 28-jährige Gesamtweltcupsieger der Vorsaison beichtete unter Tränen im norwegischen Rundfunk NRK, dass er seine Freundin betrogen habe und sie sich daraufhin kurz vor den Winterspielen von ihm getrennt habe.
„Vor einem halben Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen“, erklärte Lägreid emotional, „die schönste, tollste Person der Welt. Aber vor drei Monaten habe ich den größten Fehler meines Lebens begangen und war ihr untreu.“ Der Staffel-Olympiasieger von 2022 bezeichnete die vergangenen Tage als die „schwerste Woche meines Lebens“.
Seine Untreue hatte der Biathlet seiner Partnerin unmittelbar vor den Winterspielen von Mailand gestanden. Das Geständnis führte zur Trennung – ein Umstand, der den sportlichen Erfolg überschattet. „Ich wünschte, ich könnte das hier mit ihr teilen“, sagte Lägreid und fügte hinzu, er habe das Gefühl, die „Goldmedaille meines Lebens“ weggeworfen zu haben.
Der Norweger räumte ein, dass es sich um einen „dummen“ Fehler gehandelt habe. „Ich wäre gerne ein gutes Vorbild und es tut weh, jemandem Schmerzen zuzufügen, den man so sehr liebt. Aber so ist das Leben.“
Teamkollege Johannes Dale-Skjevdal berichtete, dass die norwegischen Mannschaftskameraden von Lägreids Situation wussten. Der Bronzemedaillengewinner hatte sich vorgenommen, seine Geschichte bei einem Medaillengewinn öffentlich zu machen.
Mit seinem TV-Auftritt verfolgt Lägreid ein klares Ziel: „Ich begehe lieber sozialen Selbstmord“, erklärte er bei Verdens Gang, als diese Frau aufzugeben.
