„Es ist das Risiko wert“
Schwedischer Biathlet verlässt sein Team
Aktualisiert am 20.02.2026 – 04:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Sportlich läuft es bei Sebastian Samuelsson bislang nicht so, wie er es sich vorgestellt hat. Nun zieht er Konsequenzen.
Sebastian Samuelsson hat das schwedische Biathlon-Team bei den Olympischen Winterspielen verlassen und ist umgezogen. „Ich denke, es lohnt sich, das Risiko einzugehen“, sagte er dem schwedischen Radiosporten. Aktuell kämpfe der 28-Jährige mit gesundheitlichen Beschwerden: „Seit Dienstag bin ich in eine niedrige Höhenlage umgezogen und hoffe, dass das die Genesung etwas erleichtern wird“, so Samuelsson.
Bislang ist die Ausbeute für den favorisierten Top-Biathleten mager. Lediglich Bronze holte er mit der schwedischen Männerstaffel, eine Einzelmedaille konnte er noch nicht gewinnen. Für den Dritten des Gesamtweltcups ist das zu wenig. Er habe auch deshalb schon mehrfach während der Spiele darüber nachgedacht, umzuziehen. Wenige Tage vor seiner letzten Chance auf Edelmetall hat er sich nun für die „riskante“ Konsequenz entschieden.
„Es ist das erste Mal, dass ich es während einer Meisterschaft ausprobiert habe, aber ich denke, es ist das Risiko wert“, erklärte Samuelsson. Seine Unterkunft liegt nun 15 Minuten von den anderen schwedischen Biathleten entfernt. Der Höhenunterschied beträgt 500 Meter.
Am Freitag (ab 14.15 Uhr) geht es für die Herren im Massenstart ins letzte Rennen der Olympischen Winterspiele 2026. Ob Samuelssons Plan aufgeht, wird sich zeigen.
