Olympische Spiele
Jetzt gewinnt Biathlet Arnd Peiffer doch noch Gold
14.02.2026 – 17:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Der gebürtige Wolfenbütteler steht an diesem Wochenende noch einmal im Rampenlicht: Er und seine Biathlon-Kollegen sind ganz oben auf dem Treppchen.
Arnd Peiffer hat vor acht Jahren seine Karriere beendet: 2018 holte der Athlet des WSV Clausthal-Zellerfeld Gold bei den Olympischen Spielen in Südkorea. Mit der Staffel landete der Biathlet aus dem Harz auf dem Bronzerang. Vier Jahre zuvor gab es mit der Staffel bei den Spielen in Russland ebenfalls Edelmetall: Hinter dem Gastgeber landeten die deutschen Männer auf dem zweiten Platz. Doch aus Silber wird an diesem Wochenende nachträglich Gold.
Denn die Russen wurden Jahre später disqualifiziert. Die Entscheidung wurde auf Grundlage vonvgeny Ustyugovs Dopingvergehen getroffen. Seine Medaillen wurden im nach einem jahrelangen Prozess schließlich aberkannt: also unter anderem die Goldene, die er mit der Staffel vor zwölf Jahren holte.
Im vergangenen Jahr fiel dann die endgültige Entscheidung, das Ergebnis teilte das Internationale Olympische Komitee im Mai 2025: Und die machte Deutschland mit Arnd Peiffer, Erik Lesser, Daniel Böhm und Simon Schempp nachträglich zum Olympiasieger.
Und so kommt es nach Überlegungen, wo die Siegerehrung stattfinden könnte, nun an diesem Sonntag bei den aktuell laufenden Olympischen Spielen in Italien zur Übergabe. Peiffer hatte sich im Gespräch mit dem „MDR“ im vergangenen Frühjahr diesen Ort gewünscht: „Die Olympia-Medaille bei den Olympischen Spielen zu bekommen, wäre ein schöner Rahmen“, sagte der gebürtige Wolfenbütteler dem Sender.
Im Gespräch mit der „Bild“ sagt Arnd Peiffer: „Es ist schon etwas komisch, zwölf Jahre später noch einmal an einer Siegerehrung teilzunehmen – zumal ich ja seit meinem Karriereende nicht mehr auf dem Podest stand.“ Das fühle sich wahrscheinlich wie ein Flashback an, so der 38-Jährige zur „Bild“.
Am Sonntag findet die Siegerehrung im Biathlon-Stadion von Antholz statt. Die Zeremonie wird am 15. Februar zwischen den beiden Verfolgungsrennen nachgeholt. Mit Deutschland auf dem Treppchen sind dann übrigens die Österreicher und Norweger.









