Geld weg
Fiese Betrugsmasche bei Gebrauchtwagen-Portalen
Aktualisiert am 02.04.2026 – 08:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Auf Gebrauchtwagenportalen im Internet tummeln sich viele Betrüger. Diese Fehler sollten Sie auf keinen Fall machen.
In der Anzeige sah alles so gut aus: ein kleiner Fiat Abarth 595 Competizione als Cabrio, trotz des Alters von knapp vier Jahren nur 6.500 Kilometer auf der Uhr, und das für 20.500 Euro. Neu kostete er rund 29.000 Euro.
Ein guter Deal, dachte sich ein Mann aus dem Saarland, als er das Inserat im Gebrauchtwagenportal mobile.de las. Er kontaktierte über den internen Nachrichtendienst der Seite den Verkäufer, hinterließ auch seine Handynummer. Der Verkäufer antwortete ihm direkt – allerdings per WhatsApp. Der Kaufinteressent blieb beim Schriftverkehr über diesen Messenger. Auch, als der Verkäufer angab, gar nicht privat zu verkaufen, sondern für ein Autohaus tätig zu sein. Die angegebene Webseite erschien dem Kaufinteressenten seriös. Er unterschrieb per Mail einen Kaufvertrag, machte ein Lieferdatum aus und überwies zunächst 18.700 Euro. Daraufhin hörte er nichts mehr vom Verkäufer.
Eine Masche, die beim Zusammenfügen ihrer Einzelteile sofort als kriminell enttarnbar ist. Doch immer wieder fallen Menschen auf solche Angebote herein – weil sie ihren Traumwagen unbedingt haben möchten oder weil sie sich von einem attraktiven Preis und einem charmanten Verkäufer blenden lassen.
So auch der geprellte Käufer aus dem Saarland. Er schaltete die Polizei ein. Es stellte sich heraus: Das Autohaus existiert an der auf der Webseite angegebenen Stelle gar nicht. Kurz darauf erschien dasselbe Auto zum gleichen Angebotspreis sogar noch auf einem anderen Portal. Nach einer Meldung des Betrogenen wurde die Anzeige mittlerweile entfernt, der Mann versucht nun, sein Geld über die Bank des angeblichen Autohändlers wiederzubekommen.











