Tier ist „schwerstkrank“

So viel kostet die Pflege von Timmy

09.04.2026 – 19:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Der gestrandete Buckelwal: Helfer kümmern sich um das Tier vor allem ehrenamtlich. (Quelle: Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf)

Seit Tagen liegt der gestrandete Buckelwal vor der Insel Poel – und wird von freiwilligen Helfern umsorgt. Das Umweltministerium muss dafür überraschend wenig bezahlen.

Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hat erste Zahlen für die Kosten der Betreuung des gestrandeten Wals genannt. Ein Sprecher erklärte der „Bild“-Zeitung am Donnerstag, dass die Kosten nur „marginal“ seien: „Wir sprechen hier von um die 1.000 Euro.“

Der Grund für diese geringen Kosten ist simpel: „Die meisten Helfer arbeiten ehrenamtlich, nehmen keinen Lohn für ihre Mühen. Bei den Behördenmitarbeitern fallen Überstunden an, das erzeugt keine weiteren Kosten“, erklärte der Sprecher weiter. Stattdessen müsse das Ministerium vor allem Benzin bezahlen – für die Boote und für die Anfahrt der Helfer.

Aktuell seien immer zwei Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Wenn es nötig ist, werde der Wal von ihnen bewässert. Außerdem ist eine Wal-Wache eingerichtet, die das Tier im Auge behält.

In den folgenden Tagen war der Wal mehrfach in der Wismarer Bucht gestrandet. Aktuell liegt er auf einer Sandbank vor der Insel Poel – Experten rechnen damit, dass das Tier dort sterben wird und halten weitere Rettungsversuche für aussichtslos. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) bezeichnete den Wal als „schwerstkrank“.

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