Diese Termine kommen infrage
Hier gibt es bald viele Millionen Tulpen zu sehen
Aktualisiert am 18.03.2026 – 18:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Betreiber sprechen von einem „Blütenmeer“: In wenigen Wochen wird es erneut einen Besuchertag für das Tulpenfeld nahe Braunschweig geben.
Der Besucheransturm ist programmiert: Jedes Jahr im Frühjahr veranstaltet die Eickenhofer Spargelreich GmbH einen Besuchertag für das riesige Tulpenfeld, das im Süden des Landkreises Gifhorn und somit an der Grenze zu Braunschweig zu finden ist.
Auch für dieses Jahr planen die Verantwortlichen einen Besuchertag. Auf Anfrage der Braunschweiger t-online-Redaktion bestätigen die Betreiber die Planungen. Einen genauen Tag aber können die Macher noch nicht ausgeben. „Da wir stark vom Wetter in den nächsten Wochen abhängig sind und die Natur uns die Blüte vorgibt, können wir Stand heute keine konkrete Entscheidung treffen“, sagt Dennis Köther vom Eickenhofer Spargelreich.
Rund sechs Millionen Blüten werden zu sehen sein, heißt es. So fasst die Fläche eine Größe von circa zehn Hektar. „Im Schnitt kann man sagen, dass auf einem Hektar rund 600.000 Tulpenzwiebeln stehen“, teilt Köther mit, was dann die Summe von sechs Millionen Blüten ergebe. Farben wie Weiß, Gelb, Orange, Rot und Lila könnten die Besucher erwarten.
Vormerken könnten sich Interessierte der bunten Blütenpracht jedoch schon einmal den 26. April. Es könnte, schränkt Köther ein, aber auch eine Woche früher oder später stattfinden: also am 19. April oder am 3. Mai. Die Verantwortlichen geben nach eigenem Bekunden Updates auf ihrer Homepage und in den sozialen Medien.
Köther sagt: „Großartige Veränderungen sind nicht geplant. Ein Ticket wird wieder nötig sein, um Zugang zum Feld zu bekommen.“ Zum Ticket selbst gebe wieder einen Gutschein für den Hofladen in Eickhorst. Dieser sei aber lediglich an dem Veranstaltungstag gültig, betont Köther.
Ebenso blieben die „Spielregeln“ für das Verhalten auf dem Feld die gleichen: So ist es nach wie vor nicht erlaubt, Tulpenzwiebeln auszugraben, Blüten zu pflücken oder unter anderem die gepflanzten Reihen zu betreten.
Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen die Veranstaltung ursprünglich für zwei Tage ausgegeben. Doch dann kam es anders – und der Tag selbst fand auch früher statt. Köther erklärt: „Letztes Jahr hat uns die Natur plötzlich ziemlich Stress bereitet, was die Planung angeht. Das Wetter war sehr gut, mit verhältnismäßig hohen Temperaturen, sodass wir kurzfristig vorziehen mussten.“
Aufgrund der umfänglichen Planungen gerade im Bezug auf helfende Hände habe man dann auf einen Tag verkürzt. Und so werde es in diesem Jahr auch wieder nur einen „Tulpentag“ geben.
