Ab Anfang März
Kein freier Zugang mehr: Berliner Museum kostet bald Eintritt
20.02.2026 – 08:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Bisher konnten Interessierte die Friedrichswerdersche Kirche in Berlin-Mitte umsonst besuchen. Das ändert sich ab Anfang März.
Die Friedrichswerdersche Kirche nahe der Museumsinsel in Berlin richtet ab dem 4. März einen Eintrittspreis ein. Das geben die Staatlichen Museen zu Berlin am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Der Eintritt beträgt dann sechs Euro pro Person, ermäßigt drei Euro. Kinder und Jugendliche müssen weiterhin nichts zahlen.
Einher mit dem Eintrittspreis gehen demnach ein neu konzipierter Audiowalk sowie im Preis inbegriffene Begleitbroschüren. Außerdem bietet das Haus unter anderem öffentliche Führungen an.
Die Friedrichswerdersche Kirche ist laut Staatlichen Museen zu Berlin der einzige erhaltene Kirchenbau in der Innenstadt vom Architekten Karl Friedrich Schinkel, der noch weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand ist. Schinkel ist für viele Bauwerke in Mitte verantwortlich, etwa für die Schlossbrücke oder das Alte Museum, und hat das Stadtbild im Zentrum der Hauptstadt mitgeprägt.
Schinkel erbaute die Kirche in den Jahren 1824 bis 1830. Im Jahr 1987 wurde sie zur 750-Jahr-Feier Berlins als Zweigstelle der Nationalgalerie eröffnet. In den vergangenen Jahrzehnten gab es in dem Bauwerk mehrere Restaurierungen.
Seit sechs Jahren sind in der Museumskirche Hauptwerke der Bildhauerei des 19. Jahrhunderts zu sehen, unter anderem Werke von Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch oder Adolf von Hildebrand. Die Werke der Dauerausstellung stammen aus der Sammlung der Alten Nationalgalerie, die nur wenige Meter von der Friedrichswerderschen Kirche entfernt ist.
Im vergangenen Jahr zählte die Kirche insgesamt 157.653 Besucher, teilten die Staatlichen Museen mit.










