Pendler brauchen Geduld
Brückenabriss an wichtigem Verkehrsknoten führt zu Staus
06.03.2026 – 17:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Bagger reißen am Berliner Tor die Berlinertordammbrücke ein – die Bürgerweide ist voll gesperrt. Im Osten von Hamburg führt das zu Staus.
Am Berliner Tor haben die Abrissarbeiten an der Berlinertordammbrücke begonnen. Große Bagger reißen den nördlichen Teil der Überführung an dem wichtigen Verkehrsknoten im Osten von Hamburg ab. Die unter der Brücke hindurchführende Straße Bürgerweide ist noch bis Montagmorgen voll gesperrt. Auf den Ausweichrouten kam es zu Staus.
Der südliche Teil der Überführung ist bereits erneuert worden. Seit Ende vergangenen Jahres rollt der Verkehr über den Neubau. Die Bauarbeiten hatten Anfang 2024 begonnen. Die Berlinertordammbrücke verbindet die Innenstadt mit Hamburgs Osten. Sie führt über Bahngleise und die sechsspurige Bürgerweide, die die B5 vom Horner Kreisel mit der B75 zu den Elbbrücken verbindet.
Für den Abbruch des nördlichen Brückenteils sind zwei weitere Vollsperrungen an den beiden letzten Märzwochenenden vorgesehen. Dann sollen auch die unter der Brücke verlaufenden Gleise gesperrt werden. Fahrgäste der S-Bahn müssen auf der Linie S1 zwischen Berliner Tor und Wandsbeker Chaussee auf Busse umsteigen, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Auch für den Regionalverkehr zwischen Hamburg und Lübeck ist ein Ersatzverkehr geplant.
Die alte Berlinertordammbrücke war in Teilen über 100 Jahre alt. Das älteste Teilbauwerk stammte aus dem Jahr 1902. Der Neubau erfolgt weitgehend unter fließendem Verkehr und soll bis Ende 2027 komplett fertig sein. Mit Kosten von fast 80 Millionen Euro ist es nach Angaben der Verkehrsbehörde das größte innerstädtische Brücken-Erneuerungsprojekt Hamburgs.










