Jüngste Athletin im Team

Mit 16 bei Olympia: Berlins Eishockey-Talent Mathilda Heine

10.02.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Mathilda Heine: Sie ist mit 16 Jahren die jüngste Eishockeyspielerin bei Olympia. (Quelle: IMAGO/imago)

Mathilda Heine von den Eisbären Juniors steht heute für Deutschland auf dem Eis – als jüngste Athletin des Teams.

Wenn Mathilda Heine am Dienstag für Deutschland gegen Gastgeber Italien bei den Olympischen Winterspielen aufläuft, ist das auch ein Berliner Moment. Die Stürmerin der Eisbären Juniors Berlin ist mit 16 Jahren nicht nur die jüngste Spielerin im deutschen Eishockey-Aufgebot, sondern die jüngste Athletin im gesamten Team Deutschland. Für sie ist es der bislang größte Auftritt ihrer noch jungen Karriere.

Am Samstagmittag feierte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ihren ersten Sieg bei diesen Winterspielen. Mit 5:2 gegen Japan gelang ein wichtiger Erfolg in der Gruppenphase – und Heine war Teil des Teams. „Das werde ich nie vergessen. Ein sehr, sehr cooles Erlebnis“, sagte sie gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über ihre ersten Tage bei Olympia.

Zum Eishockey kam Mathilda Heine durch ihren Vater Torsten, der jahrelang in der 2. Bundesliga Eishockey spielte – unter anderem 2002/03 bei den Eisbären Berlin. Im sächsischen Crimmitschau stand sie als Kind erstmals auf Schlittschuhen.

Mittlerweile hat die gebürtige Sächsin ihre sportliche Heimat in der Hauptstadt gefunden. Bei den Eisbären Juniors Berlin entwickelte sie sich zur Leistungsträgerin. „Mathilda hat einen guten Riecher und ein unglaublich hohes Spielverständnis“, schwärmte Eisbären Juniors-Trainer Philipp Richter gegenüber dem RBB von seiner Spielerin. Und Bundestrainer MacLeod lobte harte Arbeit von Heine: „Sie hat in den letzten zwölf Monaten viel Zeit investiert, um körperlich stärker, fitter und athletischer zu werden. Das hat ihr die Möglichkeit gegeben, dabei zu sein“, sagte er dem RND.

An ihr erstes Tor für die A-Nationalmannschaft kann sich Mathilda Heine noch gut erinnern: „Ich habe den Puck in Zeitlupe ins Tor fliegen sehen“, erzählte sie dem Portal web.de. Erst der anschließende Jubel habe ihr klargemacht, wie schnell alles gegangen sei.

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