Großeinsatz mit Hubschrauber

Polizei schießt auf Unfallfahrer


Aktualisiert am 29.04.2026 – 15:49 UhrLesedauer: 1 Min.

Rettungswagen (Symbolbild): Der Verdächtige wurde festgenommen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Ein Mann verursacht in Berlin mehrere Unfälle und fährt mit hoher Geschwindigkeit immer weiter. Dann greifen die Beamten zur Waffe.

In Berlin ist die Polizei zu einem Großeinsatz ausgerückt. Am Mittwochnachmittag haben Beamte gegen 13.45 Uhr auf einen Autofahrer geschossen und ihn so gestoppt.

Der 35-Jährige soll zuvor mit einem gestohlenen Lieferwagen mehrere Unfälle in Berlin-Köpenick verursacht haben. Ein Polizeisprecher sagte t-online, der Mann habe sich einer Kontrolle entzogen. Mehrere Einsatzfahrzeuge seien dem Mann hinterhergefahren.

Bei der anschließenden Flucht habe der Mann unter anderem Zäune durchbrochen, es sei zu mehreren Unfällen gekommen. Ein Radfahrer sei von dem Lieferwagen erfasst und schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber mit Notarzt an Bord sei angefordert worden.

Wie die Polizei später mitteilte, wollten Einsatzkräfte den Fahrer schließlich auf einem Parkplatz vor der Alten Försterei, dem Stadion von Fußball-Bundesligist Union Berlin, stoppen. Sie schnitten dem Lieferwagen demnach den Weg ab und verstellten mit ihrem Fahrzeug den Weg.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, soll der Fahrer „mit hoher Geschwindigkeit“ auf die Polizisten zugerast sein. Den Beamten zufolge umkurvte der Verdächtige die Einsatzkräfte und kam erst an einem Betonpoller vor einer Baustellenampel zum Stehen.

„Da weiterhin der Motor aufheulte, gaben unsere Einsatzkräfte Schüsse auf das Fahrzeug ab“, teilte die Polizei mit. Anschließend hätten die Beamten bei der Festnahme auch einen Taser eingesetzt und den Mann so außer Gefecht gesetzt. Der 35-Jährige wurde leicht verletzt. Er habe keine Schussverletzung erlitten, berichtete die „Bild“-Zeitung.

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