Wirbel um Bundestrainer-Job

Klopp-Einigung da? Berater dementiert


Aktualisiert am 19.07.2026 – 16:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Jürgen Klopp: Er ist derzeit noch als TV-Experte bei der WM unterwegs. (Quelle: IMAGO/Markus Ulmer/imago)

Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann gibt es Berichte über eine Einigung mit dem Wunschkandidaten und seinem jetzigen Arbeitgeber. Doch der Berater dementiert.

Jürgen Klopps Berater Marc Kosicke hat Berichte über eine angebliche Einigung zwischen Klopps bisherigem Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer auf SID-Anfrage dementiert. Zuvor hatten Sky und Bild am Sonntag berichtet, der Weg für Klopps Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) sei frei.

Zuvor berichteten der Pay-TV-Sender Sky und die „Bild“-Zeitung am Sonntagnachmittag übereinstimmend, dass eine Einigung zur Zusammenarbeit gäbe. Klopp sollte einen Vertrag bis einschließlich der WM 2030 unterschreiben.

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Der DFB teilte dazu auf SID-Anfrage mit: „Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien.“ Laut Berichten soll Klopp voraussichtlich am Freitag einen Vertrag bis 2030 beim DFB unterschreiben und dann auch offiziell vorgestellt werden. Die genauen Inhalte sollen nach dem WM-Finale am Sonntag festgehalten werden.

Bereits mit der Mitteilung zum Rücktritt von Julian Nagelsmann hatte der Verband Gespräche mit dem Erfolgscoach angekündigt, dieser signalisierte ebenfalls Bereitschaft, die Position zu übernehmen.

Dem Sky-Bericht zufolge ist auch eine Einigung zwischen dem DFB und Red Bull – Klopp arbeitete dort zuletzt als „Global Head of Soccer“ – nun grundsätzlich erfolgt. Klopp und Konzernchef Oliver Mintzlaff sollen am Samstag die letzten Details in New York geklärt haben, der Trainer soll zuvor sogar in Deutschland gewesen sein, um weitere Details für seinen künftigen Job zu klären. „Bild“ zufolge hat Red Bull keine Forderungen an den DFB, eine finanzielle Ablöse war schon länger kein Thema. Klopp stand beim Konzern eigentlich noch bis 2029 unter Vertrag.

Klopp übernimmt DFB-Team im dritten Versuch

Über Jahre wurde Klopp wiederholt mit dem Bundestrainer-Posten in Verbindung gebracht. „Sollte ich irgendwann einmal gefragt werden, und ich wäre verfügbar, dann würde ich darüber nachdenken“, bekannte er schon im August 2018, als Titelverteidiger Joachim Löw gerade die WM in Russland verloren hatte. Im Frühjahr 2019 traf der DFB unter dem damaligen Boss Reinhard Grindel sogar eine lose Verabredung mit Klopp, dieser solle 2022 von Löw übernehmen.

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