Nie war der Abstand größer

Verbrenner gegen E-Auto: Das Kosten-Rennen ist klar entschieden


Aktualisiert am 13.04.2026 – 07:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Sieg an der Steckdose: Während 1.000 Kilometer mit dem Benziner rund 160 Euro kosten, schrumpft die Rechnung beim Laden zu Hause auf 53 Euro. (Quelle: MagicBones/getty-images-bilder)

Ein Kostenvergleich zwischen Benzinern und Stromern deckt gewaltige Unterschiede auf. Warum sich das Blatt noch weiter wenden könnte und wer jetzt am meisten spart.

Elektroautos sind im Unterhalt derzeit so günstig wie nie zuvor. Wer sein Fahrzeug zu Hause auflädt, zahlt für die Energie nur einen Bruchteil dessen, was für Benzin oder Diesel fällig wird. Der Preisabstand zwischen den Antriebsarten hat im März 2026 ein Rekordhoch erreicht.

Eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox beziffert den Unterschied: Wer 1.000 Kilometer im Monat fährt und zu Hause lädt, zahlt für den Strom etwa 53 Euro. Ein vergleichbarer Benziner kostet auf derselben Strecke 160 Euro. Somit ist das Fahren mit Super E10 rund dreimal so teuer wie mit Strom. Auch Diesel liegt mit 113 Euro deutlich über den Kosten des Elektroautos.

Zuletzt klaffte eine ähnlich große Lücke im März 2022, unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Krieges. Energieexperten erwarten, dass sich dieser Trend im April noch verstärkt. Während die Ölpreise wegen des Konflikts im Nahen Osten bereits gestiegen sind, reagiert der Strompreis deutlich langsamer. Er würde erst bei einer dauerhaften Krise nachziehen.

Den vollen finanziellen Nutzen erzielt allerdings nur, wer eine eigene Wallbox besitzt. Das Laden am Hausanschluss kostet rund 31 Cent pro Kilowattstunde. An öffentlichen Schnellladesäulen werden hingegen bis zu 60 Cent fällig. Damit steigen die Kosten für 1.000 Kilometer auf 101 Euro. Dennoch bleibt selbst das Laden unterwegs günstiger als jede Fahrt mit dem Verbrenner.

Besonders rentabel ist der Umstieg für Haushalte mit eigener Photovoltaikanlage. Wer den Strom vom eigenen Dach nutzt und intelligent verwaltet, kann die Kosten für die Mobilität weiter senken. Für Mieter ohne eigenen Stellplatz schrumpft der Sparvorteil an der öffentlichen Säule zwar, doch das Elektroauto bleibt auch für sie die preiswertere Alternative zum Verbrenner.

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