Für queere Freiheit

Nach CSD-Anschlag: Benefizkonzert mit deutschen Stars geplant


08.08.2026 – 18:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Herbert Grönemeyer (Archivbild): Er ist beim Benefizkonzert mit dabei. (Quelle: IMAGO/Berlinfoto)

Um dem Cristopher Street Day in Berlin zu gedenken und Solidarität für das queere Leben zu zeigen, stehen in der Hauptstadt bald viele Sänger und Rapper auf der Bühne. Darunter auch Größen des Musikgeschäfts.

In Berlin findet bald ein Benefizkonzert in Gedenken an den Christopher Street Day (CSD) 2026 statt, bei dem ein Attentäter eine Frau getötet und mehrere weitere verletzt hat. Die Veranstaltung trägt den Namen „Fresse auf für queere Freiheit“. Sie findet am 18. August 2026 ab 18 Uhr in der Columbiahalle statt.

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Organisiert wird das Benefizkonzert vom Rapper Baran Kok. Mit dabei sind unter anderem Musikgrößen wie Herbert Grönemeyer oder die Rapperinnen Ikkimel, Badmómzjay und Juju. Auch der Berliner Musiker Apsilon wird auf der Bühne stehen. Tickets gibt es bereits für 39,99 Euro zu kaufen. Kok teilte allerdings mit, dass mit dem Stand von Samstagnachmittag bereits 80 Prozent der Eintrittskarten verkauft wurden.

Benefizkonzert in Berlin: „Solidarität leben für queeres Leben“

„Das ganze Gelaber bringt nichts, ohne Spenden“, schreibt er zu der Veranstaltung in den sozialen Medien. Er habe Künstler eingeladen, „um Haltung zu zeigen und Solidarität zu leben für queere Freiheit“.

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Die Erlöse des Abends gehen demnach an die Schwulenberatung Berlin sowie an die CSDs im ländlichen ostdeutschen Raum. Dadurch sollen unter anderem ein Wohnprojekt für queere Kinder und Jugendliche sowie Angebote und juristische Unterstützung für LSBTI*-Geflüchtete unterstützt werden.

Ein 21-Jähriger war am 25. Juli spätabends mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge am Rande des CSD in Berlin gefahren. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Am Tag darauf wurde Abdul B. von Einsatzkräften erschossen, als sie ihn in einer Kleingartenkolonie in Spandau festnehmen wollten.

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