Ernste Lage auf WM-Fan-Fest?
„Sieht so aus, als würde die Person kollabieren“
Aktualisiert am 12.06.2026 – 07:16 UhrLesedauer: 2 Min.
In Deutschland gab es jahrelang die Fan-Meile am Brandenburger Tor. In Mexiko gibt es dafür den Zócalo. Allerdings scheinen die Vorbereitungen eher dürftig zu sein.
Knapp über 80.000 Zuschauer passen ins Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Zum Eröffnungsspiel war die Partie ausverkauft. Kein Wunder also, dass auch zahlreiche Fußballbegeisterte das Fan-Fest in der mexikanischen Hauptstadt anvisierten. Es findet auf dem Zócalo, der zentralen Plaza de la Constitucion, statt.
Allerdings scheint die Versorgungslage für die Fans dort vor Ort nicht optimal. Ein mexikanischer Anhänger erzählte gegenüber dem mexikanischen Medienportal „Milenio“ von den Missständen.
Auf einem Video auf der Plattform X sagte der Mann, dass er und seine Gruppe mitten in der Sonne stehen müssen. Die Versorgung mit Essen und Trinken sei mangelhaft: „Es ist zwar nicht dauerhaft so, aber wir konnten nichts zu Trinken oder Essen kaufen. An einer Straßenecke haben wir jemanden gefunden, der Wasser verkauft.“
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Passend zu seinen Worten zeigte er dann eine kleine Flasche Wasser in die Kamera. Er erzählt allerdings auch von anderen Fans auf dem Festplatz, wo es Hinweis an die Sicherheitskräfte brauchte: „Wir haben ihnen gesagt, dass sie sich einen Aktionsplan überlegen müssen, weil es so aussieht, als würde die Person kollabieren.“
Präsident Scheibaum spricht von „historischer Freude“
Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum hat ein positives Fazit gezogen. „Mit großem Stolz gratuliere ich unserer mexikanischen Nationalmannschaft dafür, dass sie uns diese historische Freude beschert und der Welt die Größe Mexikos auf und neben dem Spielfeld gezeigt hat“, sagte Sheinbaum. Vom Zócalo bis in jedes Stadtviertel hätten sie ein unvergessliches Spiel erlebt, voller Emotionen, Hoffnung und Nationalstolz. „Es lebe unsere Fangemeinde, es lebe unsere Stadt und es lebe Mexiko“, sagte Sheinbaum weiter. Sie selbst hatte die Partie nicht im Stadion, sondern bei einem Fan Festival verfolgt.
Um einen reibungslosen Ablauf im legendären Aztekenstadion zu gewährleisten, war eine Sperrzone eingerichtet worden. Nur zu Fuß oder mit dem Rad kamen Zuschauer die letzten 1,6 Kilometer zum Stadion im Süden der Stadt.










