Schauspielerin starb bei Unfall

RTL zeigt letzte Szenen mit Wanda Perdelwitz – und sendet Hommage


03.03.2026 – 23:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Wanda Perdelwitz: Die Schauspielerin ist nach ihrem Tod weiter im TV zu sehen. (Quelle: POP-EYE/Christian Behring via www.imago-images.de)

Im vergangenen Jahr starb die Schauspielerin bei einem Verkehrsunfall. In den neuen Folgen von „Behringer und die Toten“ wird Wanda Perdelwitz noch einmal zu sehen sein.

Sie zählte zu den bekanntesten Gesichtern in der deutschen TV-Krimilandschaft. Neben Rollen in Erfolgsformaten wie „Tatort“, „Der Alte“, „SOKO“ oder „Polizeiruf 110“ war Wanda Perdelwitz als Polizistin Nina Sieveking rund zehn Jahre lang Teil der ARD-Serie „Großstadtrevier“. Seit Anfang 2024 gehörte sie zum Hauptcast der RTL-Produktion „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi“.

Doch dann wurde die Schauspielerin mit nur 41 Jahren aus dem Leben gerissen: Wanda Perdelwitz starb im Herbst 2025 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Sie prallte mit dem Fahrrad gegen eine geöffnete Autotür, erlag später ihren schweren Verletzungen. Nun kehrte sie in ihrer Rolle als Kommissarin Charly Behlke ins Fernsehen zurück.

Am Dienstag strahlte RTL eine neue Folge von „Behringer und die Toten“ aus, die zum Zeitpunkt von Wanda Perdelwitz‘ Tod bereits abgedreht war. Am Ende des rund zweistündigen Films „Schatzraub“ wurde der verstorbenen Schauspielerin gedacht. Zu einem Schwarz-Weiß-Foto von ihr waren die Worte „In Erinnerung an Wanda Perdelwitz. Du fehlst! Deine Behringer-Family“ eingeblendet.

Am kommenden Dienstag folgt mit „Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi: Rivus“ der letzte Teil, in dem Wanda Perdelwitz zu sehen sein wird. Die Schauspielerin starb rund zwei Wochen vor dem Ende der Produktion, konnte ihre finalen Szenen nicht mehr abdrehen. Wie RTL das gelöst hat und wie es mit ihrer Figur Charly Behlke weitergeht, ist bisher nicht bekannt.

Kurz nach dem Tod der Darstellerin hatte der Sender erklärt: „Wie wir genau mit der aktuellen Produktion und der damit verbundenen Situation umgehen, werden wir mit größtem Respekt und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten entscheiden. Für alle weiteren Schritte werden wir uns die Zeit nehmen, die diese besondere Situation erfordert.“

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