Risse im Altbau
Einsturzgefahr: Behörde sperrt zwei Wohnhäuser in Hamburg
24.07.2026 – 14:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Massive Risse an tragenden Teilen: Ein Gründerzeithaus in Hamburg-Altona wurde evakuiert. Auch das Nachbargebäude darf nicht betreten werden.
Nachdem an den tragenden Teilen eines Gründerzeithauses in Hamburg-Altona massive Risse entdeckt worden waren, hat das Bezirksamt Altona eine Nutzungsuntersagung für die Gebäude Holstenstraße 195/197 und das angrenzende Haus 199 angekündigt. Das Nachbargebäude könne im Fall eines Einsturzes ebenfalls betroffen sein, begründete eine Sprecherin die Maßnahme.
Die Feuerwehr hatte bereits am Donnerstag 14 Bewohner des fünfgeschossigen, 1894 erbauten Hauses in Sicherheit gebracht. Anschließend stützte sie das Gebäude gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk ab.
Bewohner müssen woanders unterkommen
Die Bezirksamts-Sprecherin teilte mit: „Heute haben Mitarbeitende der Bauprüfabteilung gemeinsam mit der Polizei die Absperrmaßnahmen des öffentlichen Raums vor Ort erneut überprüft und bestätigt.“
Für die Unterbringung der Bewohner ist die Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Bezirksamts Altona zuständig. Bis Freitagmittag hatte sich dort allerdings niemand gemeldet. Das Bezirksamt geht daher davon aus, dass die Betroffenen eigenständig eine Lösung gefunden haben. Grundsätzlich sei der Vermieter verpflichtet, im Schadensfall Ersatzwohnraum anzubieten oder anfallende Mehrkosten zu übernehmen.










