Beben in Lissabon
Wahnsinn in letzter Sekunde: Torwart erzielt entscheidendes Tor
Aktualisiert am 28.01.2026 – 23:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Benfica führte gegen Real Madrid, brauchte aber noch ein weiteres Tor für den Einzug in die Zwischenrunde. Dann begann die letzte Minute der Nachspielzeit.
Wahnsinn in der Champions League: Bei der Partie Benfica gegen Real Madrid führte der Gastgeber aus Lissabon zwar in der Nachspielzeit mit 3:2, wäre damit aber als 25. der Tabelle ausgeschieden. Denn: Benfica war punktgleich mit Marseille, auch die Tordifferenz war identisch. Doch Marseille hatte ein Tor mehr auf dem Konto, was den Ausschlag zugunsten der Franzosen gab.
Deshalb warf Benfica in der achten Minute der Nachspielzeit bei doppelter Überzahl, Reals Raúl Asencio und Rodrygo waren kurz zuvor mit Gelb-Rot vom Platz geflogen, noch einmal alles nach vorne. Bei einem Freistoß von Mittelfeldmann Fredrik Aursnes durfte dann sogar Torwart Anatoliy Trubin mit nach vorne. Und der Ball von Aursnes landete tatsächlich auf dem Kopf des ukrainischen Schlussmanns, der ihn ins Tor köpfte.
Das Estádio da Luz in Lissabon stand kopf. Denn das 4:2 führte Benfica auf Rang 24 in der Champions League – und setzte gleichzeitig den Schlusspunkt der Partie.
Den Portugiesen gelang damit das Kunststück, nach vier Niederlagen zum Start doch noch die Zwischenrunde der Champions League zu erreichen. Drei der letzten vier Spiele gewann nämlich das Team von Startrainer José Mourinho. Mit 2:0 siegten sie am fünften Spieltag in Amsterdam gegen Ajax, schlugen anschließend Neapel daheim und nun Real Madrid. Die 0:2-Niederlage in Turin am vorletzten Spieltag war damit vergessen.
Besonders kurios: In der nächsten Runde trifft Benfica entweder auf Inter Mailand – oder Real Madrid. Denn Real (Platz neun) und Inter (Platz zehn) sind nach der Setzliste die beiden möglichen Gegner für die Portugiesen. Es könnte also zu einem Wiedersehen kommen.











