Zweieinhalb Stunden von Dresden
Dieses Haus im Harz sieht aus wie ein riesiger Baumkuchen
10.04.2026 – 20:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Goldgelbe Türme ragen in Wernigerode in den Himmel – geformt wie überdimensionale Baumkuchen. In der Backstube dahinter können Besucher dem süßen Klassiker beim Entstehen zusehen.
Zweieinhalb Autostunden von Dresden entfernt können Besucher einem Bäcker beim Baumkuchenbacken zusehen – in einem Haus, das selbst aussieht wie ein riesiger Baumkuchen. In den goldgelben Türmen wird Schicht für Schicht Teig auf eine rotierende Walze – den sogenannten Baum – aufgetragen. So entstehen die typischen Ringe, die an Jahresringe erinnern.
Im angeschlossenen Café mit 100 Sitzplätzen gibt es unzählige Varianten der Spezialität – je nach Jahreszeit. Ein kleiner Ausstellungsraum zeigt zudem Baumkuchen-Spezialitäten aus aller Welt.
Rolf-Dieter Friedrich eröffnete das Baumkuchenhaus 2008 am Stadtrand von Wernigerode im Harz. Die Baumkuchen-Tradition der Stadt reicht aber viel weiter zurück: Bereits 1749 gründete Hermann Schröder hier seine „Baum- und Schlosskuchenfabrik“. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet das Handwerk in Vergessenheit. Friedrich belebte es 1992 unter dem Namen „Harzer-Baumkuchen-Friedrich“ wieder.
Die schnellste Route führt über die A14 Richtung Halle/Leipzig und weiter auf die A36 Richtung Quedlinburg – insgesamt rund 255 Kilometer. Das Baumkuchenhaus liegt nahe der Abfahrt Nord, unweit der Hasseröder Brauerei. Ein hauseigener Parkplatz steht bereit. Der Eintritt ist frei.
