In einer Wand versteckt

Bauarbeiter finden Goldschatz im Millionenwert


Aktualisiert am 15.08.2026 – 15:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Goldbarren, die die Bauarbeiter in Belgien gefunden haben. (Quelle: Politie Dendermonde)

Bei der Renovierung eines Hauses machen belgische Bauarbeiter eine Entdeckung. In einer Kiste sind Goldbarren und Münzen im Millionenwert.

Belgische Bauarbeiter haben einen außergewöhnlichen Fund gemacht. In der Stadt Dendermonde in Ostflandern stießen sie bei der Renovierung eines Hauses in einer Wand des Gebäudes auf Gold.

Die Mitarbeiter der Firma De Brand hatten im Keller des Hauses, das zuletzt von der Wohlfahrtsorganisation CAW genutzt wurde, gearbeitet. Sie wollten neue Abwasserrohre verlegen, berichtet die BBC. Dort fanden sie eine eingemauerte Truhe. Als sie diese öffneten, staunten sie nicht schlecht, wie belgische Medien und die Polizei berichten: Darin befanden sich Goldbarren und Münzen. Der Gesamtwert dürfte bei neun Millionen Euro liegen.

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Alte Goldpfund-Münzen

„Es handelt sich um nummerierte Goldbarren und alte Goldpfund“, sagt Geert Hillaert von der CAW Ostflandern, der sich den Fund persönlich angesehen hat. Überraschung und Staunen hätten überwogen, sagt er der belgischen Zeitung „De Morgen“.

Diese Münzen fanden belgische Bauarbeiter in einer Truhe eines Hauses, das sie renovierten. (Quelle: Lokale Politie Dendermonde)

Die Polizei bestätigte den Fund und transportierte den Goldschatz nach Brüssel, wo er sicher verwahrt werden soll. Wer das Gold in dem Gebäude versteckt hat, ist bislang ein Rätsel. Unklar ist auch, woher es stammt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

War es das Vermögen einer Brauereifamilie?

Eine erste Spur gibt es aber. Laut dem Historiker und ehemaligen Bürgermeister von Dendermonde, Piet Buyse, handelt es sich wahrscheinlich um das Vermögen der wohlhabenden Brauerfamilie Van Assche. Er sagte dem belgischen Sender VRT NWS, dass im Jahr 1899 Theofiel Van Assche ein großes Grundstück an der Van Langenhovestraat erworben hatte, um dort eine Brauerei zu errichten. Das Herrenhaus, in dem das Gold aufbewahrt wurde, ist das einzige Gebäude, das von diesem Gelände noch erhalten ist.

Die Polizei von Dendermonde war offenbar auch stolz auf den Fund: Sie änderte ihr Logo auf Facebook zu einer Goldmünze. Bürger wurden aufgerufen, sich von der Baustelle fernzuhalten – es sei kein weiteres Gold mehr vorhanden.

Auf einen Finderlohn oder gar die Übergabe des Goldes an sie, müssen die Arbeiter wohl noch warten. Zunächst muss geklärt werden, ob die Renovierungsfirma oder die Wohltätigkeitsorganisation rechtmäßige Besitzer sind. Die CAW sagte „De Morgen“, dass sie im Falle einer Überlassung mit dem Erlös aus dem Goldverkauf ein Haus für Obdachlose bauen wolle.

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