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Eine Ausstellung im Europäischen Parlament in Brüssel beleuchtet Tourismusprojekte aus europäischen Ländern mit positiven Auswirkungen auf Natur, Einheimische und Wirtschaft.
Von einem sozialen Unternehmen, das Strände zugänglicher macht, bis hin zu einer Möglichkeit für Touristen, deutschen Schönheitsstandorten etwas zurückzugeben, sprach Euronews mit einigen der Innovatoren hinter den Projekten.
Von Deutschland bis Serbien: Die Tourismusprojekte zeigen positive Wirkung
Entlang der deutschen Nordseeküste können Touristen einen „Reisepass“ erwerben, um in Museen und Museen Stempel zu sammeln Naturorte mit QR-Codes, die über die Auswirkungen des Klimawandels in der Region informieren. Die Einnahmen finanzieren das Pflanzen von Bäumen.
„Wir versuchen, unsere Natur zu schützen, weil sie die Grundlage des gesamten Tourismus in unserer Region ist“, sagt Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der deutschen Nordsee-Tourismusagentur, gegenüber Euronews und fügt hinzu, dass das Programm eine Möglichkeit sei, die Touristen selbst in diese Mission einzubeziehen.
In Griechenland werden angepasste Systeme aufgebaut Strände das Meer für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich machen.
„Seatrac ist der Schlüsselpunkt, der ihnen den Zugang zum Wasser ermöglicht, ohne Hilfe, ohne dass jemand anderes nötig ist, um das Meer zu genießen“, sagt Ignatios Fotiou, Präsident von TOBEA, dem sozialen Unternehmen hinter der Innovation.
In einem geschützten serbischen Naturschutzgebiet wird ein seltener Käse aus Eselsmilch nur vor Ort verkauft, um Touristen anzulocken.
„Viele Menschen kommen vor allem wegen des Käses und der Esel in unser Reservat. Deshalb versuchen wir, die Gelder, die wir aus dem Tourismus bekommen, wieder in das Naturreservat und den Naturschutz zu investieren“, sagt Vuk Simić, Geschäftsführer des Naturreservats Zasavica.
Weitere Projekte sind u.a CopenPayein Projekt in Kopenhagen, das es Touristen ermöglicht, mit guten Aktionen – wie dem Aufsammeln von Müll oder dem Mieten von Fahrrädern – statt mit Geld zu „bezahlen“.
Es wird erwartet, dass die Europäische Kommission noch in diesem Jahr ihre EU-Tourismusstrategie veröffentlicht, um sich mit diesem Problem zu befassen ÜbertourismusArbeitskräftemangel und der ökologische Fußabdruck des Sektors.










