„Gravierender Fehler“
Barça legt Beschwerde bei der Uefa ein
09.04.2026 – 22:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Barcelona will die Pleite gegen Atlético Madrid so nicht hinnehmen. Die Katalanen reichen Beschwerde bei der Uefa ein. Dabei gerät auch ein deutscher Referee ins Visier.
Nach dem 0:2 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid hat der FC Barcelona offiziell Beschwerde bei der Uefa eingelegt. Der Klub wirft dem Schiedsrichtergespann vor, ein Handspiel von Atléticos Marc Pubill in der 54. Minute nicht geahndet zu haben. Im Fokus steht dabei auch der deutsche Videoschiedsrichter Christian Dingert.
Beim Stand von 0:1 hatte Pubill einen Abstoß von Torhüter Juan Musso mit der Hand gestoppt und den Abstoß anschließend erneut ausgeführt. Wie die Katalanen am Tag nach der Partie auf ihrer Webseite mitteilten, sei das ein „gravierender Fehler“ gewesen.
Und weiter: „Der Verein ist der Ansicht, dass es zu einer Schiedsrichterentscheidung kam, die gegen die geltenden Regeln verstößt und direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte“, heißt es in dem Schreiben. Neben dem rumänischen Hauptschiedsrichter István Kovács steht Bundesliga-Referee Dingert im Mittelpunkt – er war als Videoschiedsrichter eingesetzt.
Barça fordert eine Untersuchung sowie Einsicht in die Kommunikation der Schiedsrichter. Zudem verlangt der Klub gegebenenfalls die offizielle Anerkennung der Fehler und entsprechende Maßnahmen.
Trainer Hansi Flick hatte sich bereits nach Abpfiff geäußert. „Danke nach Deutschland. Für mich ist das eine klare Gelb-Rote Karte und ein Elfmeter.“ Mit Blick auf Dingert ergänzte Flick: „Er muss sagen: Schau es dir an.“
Einen Präzedenzfall gibt es: Beim Duell zwischen dem FC Arsenal und Bayern München im April 2024 blieb ein Handelfmeter in einer vergleichbaren Situation ebenfalls aus.










