Moderatorin ärgert sich über Trends
Barbara Schöneberger schimpft: „Übernimm mal Verantwortung“
17.02.2026 – 07:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Moderatorin kritisiert den aktuellen Trend zur übertriebenen Selbstfürsorge. Besonders die Geschichte einer befreundeten Moderatorin empört Barbara Schöneberger.
Barbara Schöneberger hat im Podcast „Frühstück bei Barbara“ deutliche Kritik am aktuellen Selbstoptimierungstrend geäußert. Die 51-jährige Moderatorin beklagte sich gemeinsam mit ihrer Gesprächspartnerin Jeannine Michaelsen über die zunehmende Fixierung auf persönliche Perfektion und Achtsamkeit.
„Jetzt fangen die alle an, ins Schweigekloster zu fahren“, bemerkte Schöneberger mit einem Augenzwinkern über ihren Freundeskreis. Die 44-jährige Michaelsen, bekannt durch ihre Arbeit bei ProSieben, provozierte ihrerseits mit der Aussage, sie habe „aus Protest wieder angefangen zu rauchen“, weil sie „so gegen Selbstoptimierung“ sei.
Besonders kritisch äußerte sich Michaelsen zum Thema „Intuitive Eating“, einem aktuellen Ernährungstrend. „Was heute Intuitive Eating heißt – ich kenne das als Hunger“, sagte sie im Gespräch. Die Moderatorin bemängelte, dass viele Menschen beim Streben nach persönlicher Achtsamkeit die soziale Verantwortung vernachlässigen würden.
„Wann geht denn diese Achtsamkeit wieder weg von dir alleine und auch mal darauf, dass du dich als Teil einer Gesellschaft bewegst?“, fragte Michaelsen. Schöneberger, die demnächst eine Samstagabend-Show mit Stefan Raab bekommt, stimmte zu und forderte: „Kümmere dich doch mal wieder um jemand anderen. Übernimm mal Verantwortung für das große Ganze.“
Für besondere Empörung sorgte eine Anekdote, die Michaelsen von einer Freundin erzählte. Diese sei bei einer Verabredung kurzfristig versetzt worden. Die Begründung des Dates: „Ich merke gerade, mein Körper braucht heute etwas anderes, ich muss da jetzt mal auf mich hören.“ Für die 44-Jährige sei eine solche Absage „eine Unverschämtheit“. Sie fragte entrüstet: „Kann man sich nicht mal ein bisschen am Zippel reißen?“
Auch Schöneberger zeigte sich skeptisch gegenüber dem ständigen In-sich-Hineinhorchen: „Wer die ganze Zeit tief in sich reinhört, der hört natürlich auch irgendwann was.“ Die Entertainerin selbst beschäftigt sich nach eigenen Angaben weniger mit möglichen körperlichen Befindlichkeiten: „Wenn ich eine Glutenallergie hätte, würde ich es gar nicht merken. Ich esse einfach!“
Michaelsen zog ein klares Fazit zur Selbstoptimierungsdebatte: „Wenn du die ganze Zeit in dich reinhörst, dann hörst du auch alle anderen nicht mehr.“ Menschen, die sich selbst zum Mittelpunkt ihres Universums machen, sieht die Moderatorin kritisch. „Ich finde, da wird es problematisch“, resümierte die 44-Jährige.











