Kultband auf Tournee
Die Prinzen kündigen Abschiedskonzert in München an
Aktualisiert am 18.04.2026 – 19:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach mehr als drei Jahrzehnten verabschieden sich Die Prinzen von der Bühne. Auch in München macht ihre Abschiedstournee Halt.
Die Prinzen beenden nach mehr als drei Jahrzehnten ihre Musikkarriere. Die Leipziger Bands mit Hits wie „Millionär“ oder „Alles nur geklaut“ will kommendes Jahr auf Abschiedstournee gehen. Unter dem Motto „Tschüssi, macht“s gut!“ kündigte die Band rund um Frontmann Sebastian Krumbiegel für 2027 eine Tour mit rund 20 Terminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.
Den Auftakt macht demnach ein Konzert am 22. Oktober in Hof (Saale) in Bayern. Dann folgen Konzerte unter anderem in München, Berlin, Dresden, Köln, Leipzig und Hamburg, bevor die Tournee am 16. Dezember in Zürich enden soll.
Karten sind ab Dienstag (21. April) um 10 Uhr online beim Ticketvermarkter CTS Eventim erhältlich. Ab Donnerstag (23. April) gibt es dann weitere Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Die Abschiedstournee soll ein „großes Dankeschön an das Publikum“ sein, das sich auf „besondere Arrangements, persönliche Momente und vielleicht auch die eine oder andere Überraschung freuen“ dürfe, hieß es.
Für die Band sei nach mehr als drei Jahrzehnten der Moment gekommen, Abschied zu nehmen. Der Bild sagte die Band, man hätte gemeinsam „nach reiflicher Überlegung“ beschlossen, „unsere Karriere zu einem würdigen Abschluss zu bringen“.
„Wenn es am schönsten ist, hör auf“, sagte Sebastian Krumbiegel der Zeitung. Band-Mitglied Wolfgang Lenk ergänzte: „Lieber jetzt an dieser Stelle eine Traurigkeit spüren, als irgendwann eine Peinlichkeit erleben. Nichts wäre schlimmer für uns, als wenn die Menschen irgendwann fragen würden, wann wir endlich abtreten als Band. Deswegen haben wir den Schlusspunkt freiwillig gesetzt.“
Die Prinzen gehören zu den bekanntesten deutschen Bands. In diesem Jahr ist eine gemeinsame Tour mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach geplant.










