Festival bei Frankfurt

Wenn eine Kleinstadt zum Elvis-Mekka wird


12.08.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Oldtimer-Parade biem Elvis Festival in Bad Nauheim (Archivbild): Auch dieses Jahr zieht es viele Fans des „King of Rock’n’Roll“ nach Hessen. (Quelle: imago stock&people/imago)

Ein Kurort verwandelt sich in einen Hotspot für Elvis-Fans aus aller Welt – mit Konzerten, Oldtimern, Zeitzeugen und jeder Menge Rock’n’Roll.

Haartollen, Petticoats, chromblitzende Cadillacs: Wer an diesem Wochenende nach Bad Nauheim kommt, reist in eine andere Ära. Seit 2002 verwandelt sich die 30.000-Einwohner-Stadt im Wetteraukreis, rund 35 Kilometer nördlich von Frankfurt, alljährlich rund um Elvis Presleys Todestag in ein Zentrum der weltweiten Elvis-Gemeinde.

Am 16. August 1977 starb der „King of Rock’n’Roll“ im Alter von nur 42 Jahren – und Bad Nauheim hat einen besonderen Grund, an ihn zu erinnern: Von Oktober 1958 bis 1960 lebte Elvis Presley hier, während er im benachbarten Friedberg seinen US-Militärdienst ableistete. In dieser Zeit lernte er auch die damals erst 14-jährige Priscilla Beaulieu kennen, die er später heiratete.

Das Programm des 24. Festivals ist dicht gefüllt. Herzstück ist die Konzertbühne an der Trinkkuranlage, wo am Freitagabend Dick Brave mit seiner Show „Back for more“ auftreten soll – das Konzert ist bereits ausverkauft.

Ebenfalls auf dem Programm: ein Music Contest, bei dem Nachwuchs-Interpreten ihr Können unter Beweis stellen, eine Classic Car Parade mit Oldtimern durch die Innenstadt sowie Talkshows mit echten Zeitzeugen. In diesem Jahr ist Cynthia Pepper zu Gast – bekannt als Midge aus Elvis‘ Film „Kissin‘ Cousins“. Dazu kommen Führungen zu Original-Elvis-Schauplätzen in der Stadt, ein Fan-Markt für Sammler, Kreativ-Workshops und eine Kunstausstellung.

Wer lieber kostenlos feiern möchte: Am Freitagabend spielt Kevin Löhr auf dem Marktplatz – Eintritt frei. Am Sonntag, dem 16. August, ist zudem verkaufsoffener Sonntag ab 12 Uhr.

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