Ostseedrama im Newsblog
Minister steigt zu Wal Timmy ins Wasser
Aktualisiert am 24.04.2026 – 12:05 UhrLesedauer: 3 Min.
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Zehn Meter breit, zwei Meter tief: Die Helfer baggern einen Kanal, der Buckelwal Timmy in die Freiheit führen soll. Wie geht es voran? Alle Entwicklungen im Newsblog.
11.58 Uhr: Wie geht es weiter für Timmy? Die Frage ist nach wie vor offen, die Helfer vor Ort schweigen aktuell zu der Frage, wie genau das neue Rettungskonzept denn nun aussieht und an welchen Punkten noch nachgebessert werden muss. Reporter des Nachrichtenunternehmens News5, die seit Tagen vor Ort sind, sagen jetzt, es gebe wohl eine Art „Maulkorb für die Retter“. Diese dürften sich der Presse gegenüber nicht äußern. Einzelne Helfer hätten dies auch bestätigt.
t-online hat die Erfahrung ebenfalls gemacht: Das neue private Rettungsteam hält sich mit Informationen zurück und reagiert meist nicht auf Nachfragen.
11.20 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat Wal Timmy besucht. Ein DLRG-Boot brachte ihn hin, dann stieg er mit einem gelben Trockenanzug bekleidet ins Ostsee-Wasser.
Der Ausflug zu Timmy dauerte rund eine halbe Stunde. „Es war mir wichtig, nah beim Wal zu sein“, sagte der Minister hinterher der „Bild“-Zeitung. „Man nimmt ihn ganz anders wahr als aus großer Entfernung.“ Über die Nacht zuvor erklärte Backhaus: „Ich habe wieder nur zwei, drei Stunden geschlafen.“
8.55 Uhr: Die Rettungsaktion geht weiter. Helfer sind aktuell bei Timmy im Wasser, besprechen sich und benetzen den Rücken des Wals mit Wasser.
8.36 Uhr: Ob Timmy die Rettungsversuche überlebt, ist offen. Experten zufolge ist er stark geschwächt. Aber noch lebt er: Im Livestream ist zu sehen, dass der Wal regelmäßig Fontänen ausstößt und buckelt.
8.24 Uhr: Buckelwal Timmy liegt in einer Art künstlich geschaffenen Wanne: Helfer haben ihm etwas Platz verschafft, solange er auf den angepeilten Rettungsversuch warten muss. Am Sonntag oder Montag wollen ihn die privaten Wal-Helfer aus seiner Notlage befreien. Bis Samstagfrüh soll dazu ein 110 Meter langer, zehn Meter breiter und zwei Meter tiefer Kanal vom Liegeplatz des Wals zum tiefen Fahrwasser geschaffen werden. 40 Meter seien bereits geschafft, heute sollen weitere 40 Meter folgen.










