Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

FC St. Pauli verpflichtet Torwart Dimitar Mitov vom FC Aberdeen in Hamburg

August 13, 2026

Insolvenz bei Bauriese Pandion: Zukunft der Projekte ungewiss

August 13, 2026

Olympiasieger Lukas Märtens regt sich über ARD-Sendung auf

August 13, 2026

Wegen Hitze: Mineralwasser-Abfüller melden Engpass

August 13, 2026

Serie nach einer Staffel abgesetzt

August 13, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Autozulieferer Lear will 180 Jobs in Gründau in Hessen streichen
Wirtschaft

Autozulieferer Lear will 180 Jobs in Gründau in Hessen streichen

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 13, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Produktion geht ins Ausland

Autozulieferer Lear streicht 180 Stellen in Deutschland

Aktualisiert am 13.08.2026 – 06:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Sitz der Lear Corporation in Shanghai (Archivbild): Das Unternehmen will künftig nicht mehr in Deutschland produzieren. (Quelle: IMAGO/CFOTO/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

In Gründau bei Lear bleibt der Entwicklungsbereich – doch die Fertigung soll verschwinden. Betriebsrat und IG Metall kündigen Widerstand an und verweisen auf Zusagen und Tarifschutz.

Der US-Autozulieferer Lear will seine Produktion im hessischen Gründau einstellen. Die dort bislang ausgeführten Arbeiten und Maschinen sollen in die Slowakei, nach Serbien und Tunesien verlagert werden, wie die IG Metall mitteilte. Rund 180 Arbeitsplätze sind von den Plänen betroffen. Der Stellenabbau soll möglichst bald beginnen und bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.

Der Standort wird allerdings nicht vollständig geschlossen. Rund 120 Beschäftigte im Entwicklungsbereich sollen nach Angaben der Gewerkschaft weiterhin in Gründau arbeiten.

Betriebsrat und IG Metall wollen gegen die Pläne vorgehen. Betriebsratschef Markus Rotter bezeichnete die Ankündigung als „Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“. Bei der Übernahme des früheren Familienunternehmens I.G. Bauerhin durch Lear vor knapp drei Jahren sei der Belegschaft zugesichert worden, dass alles beim Alten bleibe.

  • Erster Interessent für Accell: Rettung für insolventen Radhersteller?
  • Untergang der Super-Yacht „Bayesian“: Renommierte Werft vor dem Aus

Gewerkschaft verweist auf Vereinbarung

Erst im vergangenen Jahr hatten Lear und die IG Metall eine tarifliche Vereinbarung für den Standort geschlossen. Nach Angaben der Gewerkschaft sind betriebsbedingte Kündigungen dadurch bis Ende 2026 ausgeschlossen. Zugleich habe sich das Unternehmen verpflichtet, über eine schrittweise Annäherung an die Tarifverträge der hessischen Metall- und Elektroindustrie zu verhandeln.

Die Gespräche seien allerdings seit Monaten nicht vorangekommen, erklärte Matthias Ebenau, Geschäftsführer der IG Metall Hanau-Fulda. Gewerkschaft und Betriebsrat wollen Lear nun ein alternatives Konzept vorlegen und versuchen, die Produktion in Gründau zu erhalten. Eine Stellungnahme des Unternehmens zu den Vorwürfen lag zunächst nicht vor.

In Gründau werden unter anderem Sitz-, Lenkrad- und Flächenheizungen sowie Sensoren und Elektronik für die Autoindustrie entwickelt und gefertigt. Das Werk war der Stammsitz des traditionsreichen Familienunternehmens I.G. Bauerhin, das Lear vor knapp drei Jahren übernahm. In Spitzenzeiten arbeiteten dort mehr als 700 Menschen.

Weitere Industriearbeitsplätze gefährdet

Die Entscheidung trifft den Main-Kinzig-Kreis in einer schwierigen Phase. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde bereits im vergangenen Jahr das Werk des Baumaschinenherstellers Putzmeister geschlossen. Beim US-Medizintechnikkonzern Thermo Fisher im benachbarten Langenselbold wird zudem über einen größeren Stellenabbau verhandelt.

Lear gehört zu den großen Autozulieferern weltweit. Der US-Konzern beschäftigt rund 164.000 Menschen und erzielte zuletzt einen Umsatz von mehr als 20 Milliarden US-Dollar.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Wirtschaft

Wegen Hitze: Mineralwasser-Abfüller melden Engpass

August 13, 2026
Wirtschaft

Küchenhersteller aus Deutschland ist wieder insolvent

August 13, 2026
Wirtschaft

Diese Bank bietet den besten Kundenservice an

August 13, 2026
Wirtschaft

Mineralwasser: Engpass wegen Hitze-Käufen

August 13, 2026
Wirtschaft

So planen Sie Ihre Finanzen und behalten Ausgaben im Griff

August 13, 2026
Werftengruppe TISG nach Untergang von Super-Yacht vor Aus
Wirtschaft

Werftengruppe TISG nach Untergang von Super-Yacht vor Aus

August 13, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Insolvenz bei Bauriese Pandion: Zukunft der Projekte ungewiss

August 13, 2026

Olympiasieger Lukas Märtens regt sich über ARD-Sendung auf

August 13, 2026

Wegen Hitze: Mineralwasser-Abfüller melden Engpass

August 13, 2026

Serie nach einer Staffel abgesetzt

August 13, 2026

Berghütten-Wirt: Wir haben kein Wasser mehr

August 13, 2026
Neueste Beiträge

CDU-Wirtschaftsrat stellt sich gegen Merz-Regierung

August 13, 2026

Ritter Sport klebt eigene Aussage einfach ab

August 13, 2026

Verivox-Auswertung: Babyboomer fahren am häufigsten SUV

August 13, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.