Schwerer Unfall

Autotransporter verliert Kontrolle – A28 lange gesperrt


Aktualisiert am 10.09.2026 – 10:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Blaulicht (Symbolbild): Für einen 66-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)

Ein Lkw-Fahrer hat eine Panne und hält auf dem Standstreifen. Dann gerät ein Autotransporter außer Kontrolle – mit tödlichen Folgen.

Nach einem schweren Unfall auf der A28 hat die Polizei in Niedersachsen die Autobahn in Richtung Oldenburg für viele Stunden komplett gesperrt. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr, die Autobahn blieb bis Donnerstarmorgen abgeriegelt.

Kurz vor dem Unfall hatte ein Lkw eine Panne gehabt und hielt auf dem Standstreifen. Der 66-jährige Fahrer war ausgestiegen.

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Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Dann verlor der 45-Jahre alte Fahrer eines Autotransporters die Kontrolle und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Tieflader riss die linke Seite des stehenden Lastwagens auf und erfasste dessen Fahrer. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Der 45-jährige Unfallverursacher wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er gilt nach einer Untersuchung als unverletzt. Gegen ihn ermittelt die Polizei jetzt wegen fahrlässiger Tötung.

Drohne und THW am Unfallort

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde die Unfallstelle ausgemessen und unter Einsatz einer Drohne fotografiert. In der Nacht leuchtete das Technische Hilfswerk (THW) die Autobahn aus.

Am Donnerstagmorgen war die A28 immer noch abgeriegelt, wie der ADAC meldete. Zwischen der Anschlussstelle Groß Mackenstedt und der Anschlussstelle Delmenhorst-Adelheide staute sich der Verkehr gegen 8.10 Uhr demnach auf fünf Kilometern. Das bedeutete laut ADAC rund 40 Minuten Zeitverlust. Inzwischen ist die Fahrbahn wieder frei.

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