Newsblog zum Waldbrand in NRW
Autobahn teilweise gesperrt – Explosionen im Wald
Aktualisiert am 14.08.2026 – 12:12 UhrLesedauer: 6 Min.
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In der Gemeinde Hürtgenwald brennt ein Wald. Der Kreis Düren spricht von einer dynamischen Lage. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Seit Donnerstagnachmittag brennt es in der Eifel. Mittlerweile stehen 300 Hektar Wald in Flammen. Die Feuer breiten sich immer weiter aus und bedrohen die Gemeinde Hürtgenwald nahe der belgischen Grenze.
Waldbrand: Wichtige Autobahn gesperrt
10.59 Uhr: Wegen des Waldbrandes sind zwei Ausfahrten der Autobahn 4 gesperrt worden. Wie die Autobahn GmbH mitteilte, seien die Ausfahrten Düren und Langerwehe ab sofort nicht mehr nutzbar. Sie würden als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt.
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Derzeit könne keine Dauer der Sperrung genannt werden. Die Auffahrten hingegen seien an beiden Anschlussstellen weiter möglich.
„Das ganze Unterholz hat gebrannt wie Zunder“
10.58 Uhr: Der Landrat des Kreises Düren, Ralf Nolten (CDU), rekapituliert vor der Presse, wie es zu der Entscheidung für die Evakuierung von Gey gekommen ist. Das Feuer habe sich in der Nacht mit extremer Geschwindigkeit ausgebreitet und 20 Meter in wenigen Minuten zurückgelegt.
Es hätten sich keine Anwohner der Evakuierung verweigert. Nolten erzählt: „Wenn Sie die Feuerwand gesehen haben – die Bäume haben hier schon ihre Höhe, und dann brennt’s noch mal 18 Meter über die Krone – wenn Sie das gesehen haben, dann gehen Sie. Dann fangen Sie nicht an zu diskutieren.“ Nolten fügt hinzu: „Das ganze Unterholz hat gebrannt wie Zunder.“
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Laut Nolten sind die kommenden Minuten entscheidend. Auch wenn er sich vorsichtig optimistisch gibt, lasse sich erst nach dem Mittag sagen, wie sich die Lage wirklich weiterentwickelt.
Weitere Notunterkunft muss verlegt werden
10.44 Uhr: Wie ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur erklärte, musste auch eine Notunterkunft in einem Sport- und Schützenheim in Straß geräumt werden. Die Gründe seien eine zu starke Rauchentwicklung und Ascheregen.
Polizei schickt Wasserwerfer
10.31 Uhr: Die Polizei NRW hat vier Wasserwerfer zu der Brandstelle entsandt. Wie der WDR berichtet, sollen die einzelnen Fahrzeuge je zehntausend Liter Fassungsvermögen haben.
