Wovor genau gewarnt wird
Bundesregierung rät von Reisen nach Kuba ab
Aktualisiert am 19.03.2026 – 10:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Sicherheitslage auf Kuba hat sich stark verschlechtert. Das Auswärtige Amt rät nun dringend von Reisen in den Inselstaat ab. Neben einer steigenden Kriminalität belastet eine schwere Energiekrise das Land.
Das Auswärtige Amt in Berlin hat am Mittwoch seine Reise- und Sicherheitshinweise für Kuba aktualisiert. Aufgrund der sich zuspitzenden Lage warnt das Ministerium nun vor Reisen in das Land.
Nach Angaben des Außenministeriums nimmt die Zahl der Diebstähle und Körperverletzungen zu. In Einzelfällen seien Reisende sogar mit Waffen bedroht worden. Besonders alleinreisende Frauen werden vor der Gefahr gewarnt, Opfer von Sexualstraftaten zu werden.
Zusätzlich leidet Kuba unter einer massiven Energiekrise, die zu stundenlangen, landesweiten Stromausfällen führt und das öffentliche Leben lahmlegt. Die Folgen für die Infrastruktur sind weitreichend: Auch die Wasserversorgung, das Internet sowie die medizinische Versorgung sind von den Einschränkungen betroffen.
Ursache für den Energiemangel ist die starke Abhängigkeit von Öllieferungen aus Venezuela, die infolge von US-Interventionen zum Erliegen gekommen sind.
Die politische Lage ist ebenfalls angespannt. US-Präsident Donald Trump hat Kuba zuletzt mit einer Übernahme gedroht. Ein deutscher Regierungssprecher erklärte dazu, man habe diese Aussagen zur Kenntnis genommen. Die Bundesregierung betrachte Kuba als souveränen Staat und betonte, dass Gespräche der richtige Weg seien.
