Romantische Kleinstadt

Main, Wein und Fachwerk: Der perfekte Ausflug in Franken


Aktualisiert am 07.04.2026 – 22:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Malerwinkelhaus (Archivbild): Das Fachwerkgebäude zählt zu den Sehenswürdigkeiten in de Ort. (Quelle: MORITZ_LOEW/imago)

Diese Kleinstadt hat alles, was es für einen gelungenen Ausflug im Frühling braucht. Das sollten Besucher sich nicht entgehen lassen.

Frühlingszeit ist Ausflugszeit: Wer auf der Suche nach schmucken Kleinstädten ist, sollte einen Trip ins Fränkische Weinland planen. Eine wunderschöne, aber nicht überlaufene Stadt mit historischem Kern liegt direkt am südlichsten Punkt des Maindreiecks. Warum sich ein Ausflug nach Marktbreit lohnt.

Das Herzstück Marktbreits ist die historische Altstadt, die sich bei einem Spaziergang gut erkunden lässt. Nicht verpassen sollten Besucher etwa das Malerwinkelhaus, das romantisch über dem Breitbach liegt. Laut der Webseite der Stadtverwaltung lässt sich seine Geschichte bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen – somit stammt es aus der Blütezeit der Kleinstadt.

Aufgrund seiner günstigen Verkehrslage konnten Marktbesucher das Malerwinkelhaus früher nicht übersehen – weshalb in dem schmucken Bau der sogenannte Spezereiwarenhandel blühte. Darunter versteht man den Verkauf von Gewürzen und anderen Kolonialwaren. Seine heutige Gestalt erhielt das Haus nach einer Renovierung 1474. Seit 1991 ist darin ein Museum untergebracht. Besucher erhalten darin unter anderem einen Einblick in das Alltagsleben von Frauen in einer fränkischen Kleinstadt.

Lohnenswerte Stationen bei einem Stadtspaziergang sind außerdem das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert sowie das Seinsheimsche Schloss im Renaissancestil. In dem Schloss sind heute laut Stadt ein Café und eine Weinstube untergebracht – im ersten Obergeschoss liegen das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek.

Wer mag, kann laut dem fränkischen Tourismusverband zudem den Marktbreiter Turmweg entlanggehen. Er ist ausgeschildert und umrundet einmal die Altstadt. Wer ihn entlangläuft, besichtigt dabei gleichzeitig die gut erhaltene Stadtbefestigung mit ihren Türmen und Toren. Wanderern, die etwas weitergehen wollen, empfiehlt der Tourismusverband zudem die „Traumrunde“ Marktbreit – Obernbreit. Der elf Kilometer lange Wanderweg verbindet die Nachbargemeinden.

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