Ausstand bei der KVB
Verdi streikt am Montag: Hier trifft es Pendler
Aktualisiert am 23.03.2026 – 07:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Gewerkschaft Verdi bestreikt am Montag die KVB. Auswirkungen hat das für Pendler vor allem auf einer Rheinseite.
Betroffen ist am Montag wohl insbesondere der Betriebshof Nord, von dem aus auch der Fahrdienst bestreikt wird. Zudem seien Buslinien, die von Subunternehmern betrieben werden, nicht vom Streik betroffen.
S-Bahnen und Regionalzüge würden weiterhin im Normalbetrieb verkehren, da deren Tarifbereich von dem Konflikt unberührt bleibt. Derzeit erarbeitet die KVB einen Ersatzfahrplan.
Mit den erneuten Arbeitsniederlegungen wollen die Beschäftigten unmittelbar vor den am Dienstag beginnenden Gesprächen Druck auf die Arbeitgeberseite ausüben. Tjark Sauer, Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Köln-Bonn-Leverkusen, sagte am Samstag: „Die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr verlangen zu Recht Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen. Diese Forderungen mit dem Vorschlag nach Verschlechterungen zu erwidern oder zu kompensieren, gefährdet die Funktionsfähigkeit des ÖPNV.“
Die Gewerkschaft setzt sich unter anderem für eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich ein. Weiterhin fordert die Gewerkschaft längere Pausenzeiten zwischen Schichten sowie verbesserte Zuschlagsregelungen. Das erklärte Ziel: bessere Arbeitsbedingungen, um den ÖPNV langfristig personell zu stabilisieren.
