Gegen den Abstiegstaumel
Nach Anfang kommt Ende: Trainerwechsel bei Fortuna fix
Aktualisiert am 12.04.2026 – 20:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach vier Niederlagen in Serie zieht Fortuna Düsseldorf die Reißleine. Trainer Markus Anfang muss gehen, Alexander Ende übernimmt.
Noch am Samstag leitete Anfang das Training im Arena-Sportpark. Zuvor hatte er sich mit Sportvorstand Sven Mislintat zur Analyse getroffen. Nach der 1:2-Niederlage gegen Holstein Kiel verdichteten sich intern die Hinweise auf einen Trainerwechsel.
Der Klub reagiert damit auf die sportliche Entwicklung. Die Niederlagenserie hat Fortuna in den Abstiegskampf gedrückt. Vor den direkten Duellen mit dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden wächst der Druck.
Sportvorstand Sven Mislintat sagt: „Wir haben genau analysiert, was unsere Mannschaft jetzt in dieser Phase braucht, um den Klassenerhalt zu sichern und genau das bringt Alexander Ende mit. Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu.“
Anfang war erst nach dem achten Spieltag im Oktober auf Trainer Daniel Thioune gefolgt. Unter dem gebürtigen Kölner stellte sich der Erfolg aber auch nicht ein. Nun soll es Ende richten. „Die Situation ist herausfordernd, aber ich bin absolut überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit allen Fortunen den Klassenerhalt schaffen werden“, sagte der gebürtige Rheinländer. Der Coach musste selbst erst im März in Münster seinen Posten räumen. Die Preußen befinden sich ebenfalls mitten im Abstiegskampf. Bereits am Montag könnte er das Training in Düsseldorf leiten, hieß es am Mittag.
Im vergangenen Sommer war Düsseldorf mit dem Ziel in die Saison gegangen, in die Bundesliga aufzusteigen. Doch schon in den ersten acht Spielen unter Trainer Thioune gelangen der personell stark umgebauten Mannschaft nur drei Siege. Auf Platz 13 trennte sich der Klub Anfang Oktober von Thioune. Zwei Monate später wurde in gegenseitigem Einvernehmen auch Sportvorstand Klaus Allofs freigestellt. Nun kämpft Fortuna um den Abstieg.
Allofs-Nachfolger Mislintat hatte nach seinem Amtsantritt im Dezember zuletzt an Anfang festgehalten. Doch zuletzt machte die Mannschaft nicht nur keine spielerischen Fortschritte mehr, sondern ließ im Kampf um den Klassenerhalt auch immer wieder wichtige Punkte liegen. Anfangs Bilanz in 21 Zweitliga-Spielen mit sechs Siegen, drei Unentschieden und zwölf Niederlagen war nicht gut genug, um die Fortuna aus der Abstiegsgefahr zu holen.
In den verbleibenden fünf Saisonspielen warten auf die Düsseldorfer mit dem 1. FC Magdeburg (A), Dynamo Dresden (H) und der SpVgg Greuther Fürth (A) als Gegner unter anderem noch drei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.










