Nach Insolvenz
Spielzeughersteller stellt Betrieb ein
Aktualisiert am 27.07.2026 – 07:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach der Insolvenz folgt nun das endgültige Aus. Das Unternehmen hinter Rolly Toys schließt zum Ende des Jahres.
Das Unternehmen hinter der Spielzeugmarke Rolly Toys stellt seinen Betrieb ein. Die Franz Schneider GmbH & Co. KG mit Sitz im fränkischen Neustadt bei Coburg soll zum 31. Dezember dieses Jahres endgültig schließen, berichtet der „Fränkische Tag“.
Zuvor hatte das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und mit Sanierungsexperten und potenziellen Investoren nach einer Lösung gesucht. Inhaber Frank Schneider erklärte dem „Fränkischen Tag“: „Die Produktion in Neustadt ist nicht mehr zu retten. Damit geht ein Stück Spielzeuggeschichte verloren.“
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Nach Insolvenz von Spielzeughersteller: Mitarbeiter verlieren Arbeit
Mehr als 110 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Viele der Mitarbeiter seien zwischen 50 und 62 Jahre alt. Für sie könnte es auf dem Arbeitsmarkt schwierig werden. Die Geschäftsführung arbeitet nach eigenen Angaben an einer zusätzlichen Prämie für die Beschäftigten, die bis zum Schluss im Betrieb bleiben.
Die Marke Rolly Toys, unter der das Unternehmen Gokarts, Schlitten und Trettraktoren herstellt, soll aber erhalten bleiben. So gebe es zwei Unternehmen, die die Produktion an einem anderen Standort weiterführen wollen.
Gründe für die Insolvenz des Spielzeugherstellers
Gründe für die Insolvenz waren gestiegene Energiepreise nach Beginn des Krieges in der Ukraine sowie höhere Material- und Einkaufskosten. Auch die Konkurrenz aus China sowie US-Zölle hätten dem Unternehmen zugesetzt. Zudem sprang im vergangenen Jahr der zweitgrößte Kunde ab.
Das Unternehmen wurde 1938 gegründet, ab 1966 produzierte es Trettraktoren. Zuletzt wurden jährlich rund 250.000 Kinderfahrzeuge produziert.











